Mit der Wärmepumpe modernisieren? So einfach geht’s!
Im Neubau ist der Fall klar: Wärmepumpe einbauen und nachhaltig mit elektrischem Strom heizen. Das ist seit Jahren in Deutschland die beliebteste Form der Wärmeversorgung. Aber die meisten Menschen wohnen in bestehenden Gebäuden und stehen vor der Frage, wie sie in Zukunft heizen sollen. Für sie alle gibt es gute Nachrichten: Auch wenn jeder Altbau anders ist, findet sich für nahezu jede Situation eine passende, hocheffiziente Wärmepumpenlösung. Dabei ist die Frage nicht, ob ein Gebäude prinzipiell „wärmepumpentauglich“ ist. Viel wichtiger ist, welche Eigenschaften die Wärmepumpe haben muss, um den gewünschten Wärmekomfort nachhaltig und wirtschaftlich bereitzustellen. Wärmepumpen-Spezialisten wie Mitsubishi Electric bieten dafür ein breites Spektrum sogenannter Luft/Wasser- und Luft/Luft-Systeme.
Wichtig: Bedürfnisse klären, Fachpartner finden
Am Anfang einer Heizungsmodernisierung mit der Wärmepumpe steht immer die Bestandsaufnahme. Für Sie als Modernisierer heißt das zunächst, sich ein paar ganz persönliche Fragen zu beantworten. Wie hoch ist Ihr individueller Komfortbedarf? Ändert sich in absehbarer Zeit die Nutzungssituation, etwa durch den Auszug von erwachsenen Kindern? Und wollen Sie Ihre Räume im Sommer auch kühlen oder klimatisieren? Damit der Wechsel zur Wärmepumpe gelingt, sollten Sie möglichst früh einen auf Wärmepumpen spezialisierten Fachbetrieb hinzuziehen. Er kann aus dem breiten Spektrum der Möglichkeiten eine passende Lösung für Sie entwickeln. Dabei geht es neben Ihren persönlichen Wünschen vor allem auch technische und bauliche Rahmenbedingungen. Zum Beispiel die Länge der Leitungen zwischen der Innen- und Außeneinheit, wenn die Außeneinheit schalloptimiert im Garten platziert werden soll. Im Altbau ist unter Umständen ein System gefragt, das punktuell besonders hohe Vorlauftemperaturen liefern kann, um den gewünschten Komfort zu erzielen.

Smart: 100 % unabhängig werden
Ganz gleich, ob Sie ein Reihenhaus, ein Mehrfamilienhaus oder ein denkmalgeschütztes Gründerzeithaus modernisieren wollen – eine Empfehlung gilt quer durch die Bank: Der Umstieg auf ein neues Heizsystem sollte gut durchdacht sein, schließlich begleitet Sie diese Entscheidung für die nächsten gut 20 Jahre. In der Regel ist eine Luft/Wasser-Wärmepumpe am besten geeignet, um eine Gas- oder Öl-Heizung ganz zu ersetzen. Sie nutzt elektrischen Strom, um der Umgebungsluft Wärme zu entziehen und sie über den bestehenden Heizungskreislauf zu verteilen. Der Wechsel ist in den meisten Fällen problemlos möglich – auch ohne Fußbodenheizung. Im Einzelfall genügt oft der Austausch einzelner Heizkörper gegen effizientere Modelle. Zur Entlastung einer bestehenden fossilen Heizung ist auch eine Luft/Luft-Wärmepumpe eine attraktive Option. Sie gibt die gewonnene Wärme direkt an die Raumluft ab. Damit kann sie mit geringem Aufwand in einzelnen, intensiv genutzten Räumen nachgerüstet werden. Als Komfortplus kommt hinzu, dass die Luft/Luft-Wärmepumpe außerdem eine vollwertige, hocheffiziente Klimaanlage ist, die Räume in heißen Sommermonaten angenehm abkühlt.
Geschwindigkeit lohnt sich: günstige Förderbedingungen nutzen
Die Bundesregierung hat im Sommer 2026 neben dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) auch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) novelliert. Was ändert sich dadurch für Modernisierer? Vor allem der Rat zur Eile, denn viele Boni unterliegen jetzt einer Abstufung, bei der sich die Fördermöglichkeiten alle 6 Monate automatisch reduzieren. Die grundlegende Struktur der BEG-Förderung ist aber erhalten geblieben. So können aktuell Haushalte mit geringem Einkommen nach der neuen BEG bis zu 80 % der förderfähigen Kosten ersetzt bekommen (Stand 8/2026). Damit bietet der Staat weiterhin attraktive Unterstützung für Modernisierungswillige und sorgt dafür, dass ein Wechsel sich deutlich schneller rechnet.
Durch die novellierte BEG ändern sich die Fördermöglichkeiten, mit zeitlicher Abstufung. © Mitsubishi Electric
Machen Sie sich jetzt fit für Ihre persönliche Wärmewende! Weitere Informationen zu Wärmepumpen, anschauliche Referenzen sowie Details und Rechenbeispiele zu den neuen Förderbedingungen finden Sie im auf der Website von Mitsubishi Electric und im HEIZTREND aktuell.
Text: © Mitsubishi Electric, Titelbild: © GettyImages / andresr









