Traumhaus aus der Manufaktur
„Beauly“ heißt das Haus von Anne und John* – benannt nach einem Ort in den schottischen Highlands. Der Name bedeutet sinngemäß „schöner Ort“. Genau das wollte das deutsch-englische Baupaar schaffen: kein standardisiertes Fertighaus, sondern ein Zuhause mit Charakter, Atmosphäre und langfristiger Perspektive.
- Warum die Bauherren bewusst kein Haus von der Stange wollten
- Ein Haus, das sich dem Leben anpasst – nicht umgekehrt
- Warum die Bauherren bewusst auf einen Keller verzichtet haben
- Warum individuelle Grundrisse echte Planungskompetenz erfordern
- Was eine Holzhaus-Manufaktur von klassischen Fertighausanbietern unterscheidet
- Warum Holzbau heute wieder neu gedacht wird
- Warum die Küche zum eigentlichen Mittelpunkt des Hauses wurde
- Architektur mit Haltung: Was das Haus besonders macht
- Fazit von Anne und John: Ein Zuhause mit Charakter und hoher Wohnqualität
Anne und John* wissen, wie viele Paare in den besten Jahren, genau wie sie, wohnen wollen. Sie wünschten sich ein Holzhaus das perfekt auf ihre heutigen und auch künftigen individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist: energieeffizient, komfortabel und zukunftssicher. Ein Haus von der Stange kam für sie daher nicht in Frage.
„Wir wollten ein Haus bauen, das zukunftssicher ist und für uns komfortable Wohnstatt im Alter ist. Es sollte aus Holz sein wegen der Atmosphäre, Ökologie und Nachhaltigkeit. Es sollte energieeffizient und pflegeleicht sein.“
Anne, Bauherrin

Inspirationen für ihr Traumhaus sammelten die beiden schon seit vielen Jahren zum Beispiel auf ihren Reisen. Gepaart mit Jahrzehnten Wohn- und Lebenserfahrung verfügten die beiden also über eine sehr gute Grundlage für die Planung ihres neuen Zuhauses. Entstanden ist daraus „Beauly“, ihr ganz persönlicher, „schöner Ort“, ein Manufaktur-Holzhaus in dessen Entwurf viele ihrer Reise-Inspirationen eingeflossen sind.
Warum die Bauherren bewusst kein Haus von der Stange wollten
Anne und John hatten bezüglich fast aller Details ihres neuen Zuhauses sehr genaue Vorstellungen:
- ein flexibel nutzbarer Grundriss
- ein barrierefreies Erdgeschoss
- eine große, überdachte Veranda
- eine natürliche und nachhaltige Holzbauweise
- ein niedriger Energiebedarf und die Nutzung regenerativer Energiequellen
„Es sollte aus Holz sein – wegen der Atmosphäre, Ökologie und Nachhaltigkeit.“
Anne, Bauherrin
Die bis ins Detail durchdachte, individuelle Gestaltung der Wohnbereiche – drinnen wie draußen – war ihnen wichtig. Sie orientiert sich an ihren heutigen Bedürfnissen, ist aber auch mit Blick auf künftige ausgerichtet.

Große Fenster und Fenstertüren, die die Wohnräume direkt mit der großen, umlaufenden Veranda verbinden, sorgen nicht nur für viel Tageslicht im Hausinneren, sondern bieten eine schwellenfreie und überdachte Erweiterung des Wohnraumes nach draußen. Die Küche öffnet sich direkt zum Essbereich, der das Zentrum des Erdgeschosses bildet, weil Anne und John oft und gerne Gäste haben. Das Wohnzimmer gestalteten sie hingehen als vergleichsweise kleinen, privaten Rückzugsbereich.
Die warme Wohnatmosphäre, die Holz schafft, stand außerdem ganz oben auf der Prioritätenliste der Bauherren. Deswegen war es als vorwiegendes Baumaterial für ihr Zuhause von Anfang an gesetzt. Neben dem ökologisch wertvollen, nachwachsendem Baustoff Holz wählten das Paar auch eine sehr sparsame Heiztechnik die vornehmlich mit erneuerbaren, klimafreundlichen Energien betrieben wird und so langfristig niedrige Energiekosten garantiert.
Ein Haus, das sich dem Leben anpasst – nicht umgekehrt
Als Paar in den besten Jahren war natürlich das Thema Barrierefreiheit für Anne und John wichtig. Auch wenn die beiden heute noch fit und sehr aktiv sind – wer weiß, was die Zukunft bringen wird? Ihr neues Zuhause sollte daher vorausschauend für alle künftigen Eventualitäten geplant und gebaut werden.


Anne und John haben zwar ein Haus mit zwei Wohnebenen geplant und gebaut – wichtig war ihnen aber ein barrierefrei nutzbares Erdgeschoss, das ihnen perspektivisch alle alltäglich nötigen Räumlichkeiten zu auf einer Ebene bietet – wie ein Bungalow.

Neben schwellenfreiem Hauseingang und Verbindungen zur Veranda, sind ausreichend breite Türen und Durchgänge eine wichtige Voraussetzung für ein möglichst langes und selbst bestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden. Das Gästezimmer im Erdgeschoss mit direkt angrenzendem barrierefreiem Bad bietet dem Paar die Möglichkeit eines Tages komplett ins Erdgeschoss zu ziehen. Dann kann Ihr momentaner Arbeits- und Schlafbereich im Obergeschoss als Gästedomizil dienen – oder, falls nötig, eines Tages auch eine Pflegekraft dort sehr komfortabel untergebracht werden.



Warum die Bauherren bewusst auf einen Keller verzichtet haben
Aber auch ebenerdige, sicher erreichbare Abstellflächen sind essenziell.
„Wir haben einen Keller abgelehnt, der sich bei der Hanglage des Grundstücks angeboten hätte. Dann wäre jedoch der direkte Zugang zum Garten von Veranda und Küche verbaut und im Keller lagert man eh immer nur Zeug, das man nie wieder benötigt.“
John, Bauherr
Deswegen verzichteten Anne und John auf den Bau eines Kellers und ergänzten den Erdgeschoss-Grundriss um eine ebenerdige Werkstatt, wo sie Werkzeug, Gartengeräte, Rasenmäher, Gartenmöbel und dergleichen aufbewahren. „Wegen der großen Höhe konnten wir einen Zwischenboden einziehen. Die schweren Gegenstände können mit einem Flaschenzug dann nach oben transportiert werden“, erklärt Bauherr John.
Im Hausinneren bietet der Hauswirtschaftsraum im Erdgeschoss Platz für eine Waschmaschine, Trockner und die Haustechnik sowie für ein Reinigungsgerät und Vorräte. So ist alles mühelos griffbereit.
Warum individuelle Grundrisse echte Planungskompetenz erfordern
Anne und John brachten viele Ideen mit – und diese mussten dann unter ein Dach gebracht werden, das den gestalterischen Ansprüchen der Bauherren entsprach. Eine nicht triviale Aufgabe, deren Lösung kein Haus aus dem Katalog sein konnte und für deren Bewältigung vor allem eins wichtig ist: Expertise und Engagement!

Dabei geht es nicht nur darum das gewünschte Raumprogramm organisatorisch sinnvoll zu organisieren, damit alltägliche Abläufe optimal unterstützt werden: Auch baurechtliche Rahmenbedingungen müssen eingehalten und Besonderheiten des Grundstückes berücksichtigt und zum Beispiel Neigung, Lage der Erschließungsstraße, Aussicht und Himmelsrichtungen in die Planung mit einbezogen werden.
Anne und John haben haben ihr Haus so geplant, dass der Garten nach Süd-Westen ausgerichtet ist und sie vom Haus aus den Ausblick in seiner Gänze genießen können. Richtung Norden, wo die Dorfstraße verläuft, befindet sich der Eingang, der dank der Veranda-Überdachung besonders einladend geraten ist und vor der Witterung schützt. „Richtung Osten, wo unsere Nachbarn wohnen, wollten wir nur Fenster haben, die Licht hineinbringen“, erklärt Bauherrin Anne. So bleibt ihre Privatsphäre gewahrt.
Besonders anspruchsvoll machte die Grundrissplanung auch die leichte Hanglage des Grundstückes. Um hier die gewünschte Barrierefreiheit zu erreichen, war eine intensive Planung nötig, die alle Lebensphasen mitdenkt.
Was eine Holzhaus-Manufaktur von klassischen Fertighausanbietern unterscheidet
Einen kompetenten und engagierten Baupartner fanden Anne und John in dem Familienunternehmen Stommel Haus. Der renommierte Holzhaus-Spezialist versteht sich als Manufaktur mit dem Schwerpunkt auf individuell geplanten Holzhäusern in höchster handwerklicher Qualität. „Jedes Stommel-Haus ist ein Spiegelbild seines Bauherren, seiner Bedürfnisse und Vorstellungen und damit ebenso einzigartig wie individuell“, erklärt Geschäftsführer Ralf Stommel und ergänzt: „Jede Baufamilie erfährt unsere höchste Aufmerksamkeit, damit sie Freude am gesamten Bauprozess und darüber hinaus hat.“ Diese Unternehmensphilosophie hat als logische Konsequenz, dass bei Stommel Haus jedes Holzhaus individuell geplant und nach diesen Plänen maßgenau hergestellt wird. So sind auch die Umsetzung besonderer Ansprüche, wie einer flexiblen Wohnnutzung, einer optimalen Anpassung des Gebäudes an die Topografie des Grundstückes, die Einhaltung von Sichtachsen oder dem intensiven Gartenbezug problemlos realisierbar.
„Häuser wie „Beauly“ zeigen, dass individuelle Holzhausplanung weit über die Auswahl eines Haustyps hinausgeht.“ Ralf Stommel, Geschäftsführer bei Stommel Haus

Für Anne und John war die Firma besonders aufgrund ihrer hohen Holz-Expertise der richtige Partner: Anfang der 1970er-Jahre, kurz nachdem Franz Stommel die elterliche Schreinerei übernommen hatte, begann er mit dem Bau von Holzhäusern. Ursprünglich inspiriert von einfachen, skandinavischen Ferien-Blockhäusern entwickelte er eine moderne und ganz besondere Holzbauweise, die die Vorteile einer massiven Blockbohlen- mit der Flexibilität der Holzskelettbauweise kombiniert.

Warum Holzbau heute wieder neu gedacht wird
Die meisten Menschen verbinden das natürliche und nachwachsende Baumaterial Holz mit Wärme und Geborgenheit. Die sichtbare Maserung, Astlöcher und individuelle Struktur machen jedes Stück Holz einzigartig, vermitteln Authentizität und Ehrlichkeit. So geht es auch Familie Stommel, die deswegen für ihr Familienunternehmen den Slogan „Ein Haus wie ein Baum“ wählten.


Wie ein alter Baum vermitteln massive Holzhäuser Beständigkeit und Sicherheit. Wie der Mensch auch verändert sich Holz mit der Zeit: Es altert, dunkelt nach, entwickelt Patina und reagiert auf seine Umgebung und wirkt dadurch „lebendig“. Wissenschaftlich nachgewiesen ist außerdem dass sich Holz positiv auf unsere Gesundheit auswirkt: So sorgen natürliche Inhaltsstoffe wie Polyphenole sowie die hygroskopische Eigenschaft von Holz dafür, dass Bakterien abgetötet werden. Räume mit Holzoberflächen können außerdem dazu beitragen den Blutdruck und Puls zu senken und somit das Herz-Kreislaufsystem zu unterstützen. Innerhalb von Räumen sorgen Holzoberflächen für weniger Lärm, weil sie Schall absorbieren. Durch die Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen und wieder abzugeben, reguliert es die Luftfeuchtigkeit und sorgt für ein angenehmes Raumklima.
Dank einer optimalen Wärmedämmung sorgen Stommel-Häuser außerdem für einen sehr geringen Heizwärmebedarf. Durch die Kombination mit modernen, regenerativen Heizsystemen lässt sich dieser besonders ökologisch decken und sorgt langfristig für minimale Heizkosten.
Und last but not least: Holz für besonders langlebige Produkte, wie ein Holzhaus zu verwenden, ist praktizierter Klimaschutz. Bäume nehmen im Laufe ihres Wachstums Kohlenstoff aus der Atmosphäre auf und speichern diesen in ihrem Holz: Ein Kubikmeter Holz speichert langfristig durchschnittlich rund eine Tonne CO₂.
Warum die Küche zum eigentlichen Mittelpunkt des Hauses wurde
Die Küche als Dreh und Angelpunkt des tägliche Lebens erzählt viel über den Charakter des Hauses „Beauly“. Platziert ist sie auf der Straßenseite des Erdgeschosses direkt neben der Eingangsdiele und gegenüber des Hauswirtschaftsraums, wo das Paar auch Vorräte lagert. Direkt über der großen Doppel-Spüle bietet ein Fenster Ausblicke in den Garten. Ein zusätzliches orientiert sich zur Straße. „So kann man sehen, wer kommt“, erklärt Bauherrin Anne.
„Zwei Spülbecken in der Küche ist ehe-fördernd: Wenn der eine schon Spülwasser eingelassen und der andere noch Salat waschen will, gibt es keine Konflikte.“
Anne, Bauherrin


Die Kochstelle mit Dunstabzug platzierten Anne und John gegenüber. „So war es möglich, den Herd halb frei stehen zu lassen, was beim Kontakt mit Gästen hervorragend ist“, erklärt die Bauherrin. Die Kochstelle ist so platziert, dass die Hausbesitzer auch während des Kochens mit ihren Gästen plaudern können. Ergänzt wir die Küche durch einen Frühstückplatz für zwei. Daneben führt eine Terrassentür direkt auf die Veranda. Sie ist breit genug, dass man auch mit einem vollen Tablett mühelos hinauskommt.
„Wir wollten aber keinen Schlauch, daher ist der große Essbereich so versetzt, dass man von dort eine Aussicht hat, das Kaminfeuer sehen kann und gleichzeitig die Nähe zur Küche hat. Die Speisekammer unter der Treppe war für uns wichtig, damit die Küche aufgeräumt bleiben kann.“
Der große Hauswirtschaftsraum mit Lagerfläche, Wärmepumpen-Heizung, Solarbatterie sowie viel Platz für die Waschküche und Lagerraum für Schuhe, Jacken, Koffer, Weihnachtsdeko und dergleichen direkt gegenüber der Küche, ist ein wichtiger Raum im Haus. Auf einer Ebene wie die meistgenutzten Räume und gleich bei der Haustür, ist der perfekt angeordnet.
Architektur mit Haltung: Was das Haus besonders macht

„Beauly“ ist kein Haus, das einem Trend folgt – sondern ein Haus, das konsequent aus den Lebensvorstellungen seiner Bewohner heraus entwickelt wurde und durch seine liebevoll gestalteten Details und sorgsam ausgewählte Materialien besticht. Die Architektur verbindet amerikanische Inspirationen mit den Anforderungen modernen Wohnens in Deutschland: Die umlaufende Veranda schafft einen fließenden Übergang zwischen Innen- und Außenraum und verleiht dem Haus seine unverwechselbare Identität.
Da wir ein Holzhaus haben, wollten wir auch, dass der Boden der Veranda aus Holz ist. Da kann man im Sommer so schön barfuß laufen. Da wir von der Veranda einen Schritt nach unten in den Garten machen können, wird das Holz auch nicht verschmutzt und bietet einfach einen perfekten „Raum“ für den Sommer.
Anne, Bauherrin
Große Fenster und Fenstertüren holen Licht, Ausblicke und Natur tief ins Haus hinein, während die bewusst gewählte Gebäudeausrichtung Sonne, Privatsphäre und Landschaft optimal miteinander verbindet. Gleichzeitig folgt die Gestaltung keinem Selbstzweck, sondern unterstützt den Alltag der Bewohner – mit offenen Wohnbereichen, kurzen Wegen, flexiblen Nutzungsmöglichkeiten und einem barrierefreien Konzept für alle Lebensphasen. So entsteht eine Architektur, die nicht laut sein muss, um Charakter zu zeigen: individuell, zeitlos und mit einer klaren Haltung zu Wohnqualität, Nachhaltigkeit und persönlicher Freiheit.
Fazit von Anne und John: Ein Zuhause mit Charakter und hoher Wohnqualität

Mit „Beauly“ haben sich Anne und John genau das Zuhause geschaffen, das sie sich immer gewünscht haben: ein individuelles Holzhaus mit Charakter, das ihre Lebensweise widerspiegelt, und ein Ort, der ihre Erfahrungen, Reise-Inspirationen und persönlichen Vorstellungen aufnimmt.
Heute genießen wir die warme Atmosphäre des Holzes, die Offenheit der Räume und die enge Verbindung zwischen Haus, Veranda und Garten. Die großzügige Küche als Mittelpunkt des Hauses, die vielen durchdachten Details und die flexible Grundrissgestaltung machen ihren Alltag besonders komfortabel. Gleichzeitig gibt ihnen das barrierefreie Konzept die Sicherheit, auch in Zukunft selbstbestimmt und unabhängig in ihrem Zuhause leben zu können.
Besonders schätzen sie, dass Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Wohnqualität bei ihrem Haus keine Gegensätze sind, sondern perfekt zusammenwirken. So ist „Beauly“ für Anne und John weit mehr als ein Haus geworden – es ist ihr persönlicher „schöner Ort“, an dem sie sich jeden Tag aufs Neue zu Hause fühlen.
*Namen von der Redaktion geändert







