Bungalow-Dream come true
Ein Bungalow verbindet zeitlose Architektur mit hohem Wohnkomfort und barrierearmes mit naturverbundenem Wohnen, dank fließender Übergänge nach draußen. Ilka und Lutz Lehmann leben seit acht Jahren in ihrem persönlichen Traumbungalow. Inmitten eines wunderschönen Gartens bietet er ihnen den idealen Raum für ihre persönliche, kreative Entfaltung – aber auch den perfekten, sehr flexiblen Rahmen für das Zusammensein mit Freunden, Kindern und Enkeln.
Zum Thema Bungalow hat fast jeder eine Meinung: Während der eine den ebenerdigen, eingeschossigen Wohnhäusern nichts abgewinnen kann, sind immer mehr Bauinteressenten echte Fans weil sie die vielen Vorteile des Wohnens auf einer Ebene und die damit einhergehenden, gestalterischen Freiheiten schätzen.
Bungalow – kreativ und komfortabel
Zu letzteren gehören auch die Bauherren dieses besonderen Bungalows, Ilka und Lutz Lehmann. Nachdem ihre Kinder flügge geworden waren, beschloss das Paar, sich wohnlich nochmal zu verändern. Ihr Wunsch war ein Haus für zwei – aber mit einem großzügigem Wohnkonzept, das auch ausreichend Platz für Gäste und vor allem viel Freiraum für Kreativität bieten sollte. Beide haben große Freude an der kreativen Gestaltung ihres Zuhauses, verändern gerne die Einrichtung und sind handwerklich versiert. Ilka fertigt nicht nur selbst Schmuck, sondern auch kunstvolle Plastiken aus Ton. Und das große Grundstück ist ein Dorado, dass das Ehepaar inzwischen mit viel Verve in ein parkartiges, grünes Paradies verwandelt hat.
Ilka und Lutz hatten das Glück, für die Realisierung dieses Haustraums ideale Rahmenbedingungen zu haben: Ihr rund 2.000 Quadratmeter großes Baugrundstück mit altem Baubestand bot nicht nur viel Platz, sondern ließ ihnen auch bei der Hausplanung große Freiheiten. So zum Beispiel auch ausreichend bebaubare Fläche, um alle gewünschten Räume ihres neuen Domizils auf einer Ebene anordnen zu können – also einen Bungalow zu bauen.
Gut geplant, vereint dieser Haustyp hohe Sicherheit mit maximalem Komfort im Wohnalltag. Denn wenn man wie Ilka und Lutz, alle fürs tägliche Leben nötigen Räumlichkeiten auf zu ebener Erde unterbringt, muss man keine Treppen mehr steigen. Deswegen eignet sich der Bungalow übrigens nicht nur besonders gut für Best-Ager: Auch Familien mit kleinen Kindern profitieren von der Sicherheit eines „treppenfreien“ Wohnumfeldes.
Bungalow-Typen für jeden Geschmack



Wie jedes Traumhaus, sollte auch der Bungalow sorgfältig geplant werden. Neben dem zur Verfügung stehenden Budget, spielen dabei der individuelle Platzbedarf und das daraus entstehende Raumprogramm eine wichtige Rolle. So empfiehlt es sich, ruhigere, privatere Räumlichkeiten wie Schlafzimmer und Bäder auf der einen Seite und gemeinschaftlich genutzte Bereiche fürs Wohnen, Essen und die Küche auf der anderen Seite zusammenzufassen. Eine clevere Grundrissplanung sorgt dafür, dass die Wege kurz bleiben, keine dunklen Bereiche im Zentrum des Hauses entstehen und auch ausreichen Platz für Haustechnik und Stauraum eingeplant wird.

Für ein perfektes Ergebnis sind auch die Gegebenheiten auf dem Baugrundstück ausschlaggebend. Die wichtigsten Fragen sind hier:
- Ist dein Baugrundstück eben oder hat es Gefälle? Eine starke Hanglage bietet zwar Potenzial für spannende Lösungen – ist für einen Bungalow, beziehungsweise ebenerdiges Wohnen aber nicht ideal.
- Ist ein Bungalow auf deinem Grundstück baurechtlich genehmigungsfähig?
- Ist dein Baugrundstück, beziehungsweise die dort zur Bebauung zugelassene Fläche (siehe GRZ = Grundflächenzahl im Bebauungsplan), groß genug, um dein gewünschtes Bungalow-Raumprogramm auf einer Ebene realisieren zu können?
- Gibt es Baugrenzen oder Baulinien, die die freie Platzierung des Bungalows einschränken?
- Wie viel Abstand muss zu Nachbargrundstücken eingehalten werden und bleibt dann noch ausreichend nutzbare Fläche für Terrassen oder einen Garten?
- Kann ich Wohnräume optimal nach Süden/Westen ausrichten?
- Und last but not least spielen natürlich auch deine persönlichen gestalterische Präferenzen eine Rolle.
Individuelle Bungalow-Planung
Auch Ilka und Lutz stellten sich bei der Planung ihres Bungalows genau diese Fragen. Weil das Grundstück ihnen alle Freiheiten ließ, konnten sie sich schnell auf die konkrete Planung ihres Bungalow-Grundrisses konzentrieren. Größter Wunsch der beiden war ein richtig großer Wohn- und Essbereich mit offener Küche, ganz ohne trennende Wände oder Stützen.

Den Grundriss entwickelten sie zusammen mit den Architekten des Holzfertighaus-Spezialisten Fingerhaus. Für diesen Hersteller entschieden sich Ilka und Lutz unter anderem, weil ihnen hier ihr großer, stützenfreier Wohn- und Essbereich garantiert werden konnte: mit einer Sonderlösung aus zwei Stahlträgern die, von außen unsichtbar, die Deckenkonstruktion verstärken. „Einen so großen Raum offen zu bauen, ist bei einigen Holzbaufirmen gar nicht möglich“, erklären die stolzen Bungalowbesitzer. Der stützenfreie Raum bietet Ilka und Lutz die Möglichkeit, z.B. bei Familienfesten die Einrichtung völlig flexibel anzupassen: zum Beispiel mit einer sehr großen Tafel für Essen mit allen drei Kindern und den inzwischen vier Enkeln oder auch mal ganz ohne Tisch für eine Party mit Freunden.

Außerdem konnte das hessische Familienunternehmen auch einen langehegten Wunsch Ilkas realisierten: Die runden Kajütenfenster, die heute das Haus an drei Stellen zieren und zu seinem besonderen Charakter beitragen.
„Ich bin im Norden aufgewachsen und früher selber gesegelt. Da haben mich die runden Kajütenfenster immer fasziniert. Deswegen war bei der Planung dieses Hauses auch eine meiner ersten Fragen, ob wir auch runde Fenster einbauen können? Schließlich haben wir die Bullaugen an drei Stellen realisiert.“
Ilka Daether-Lehmann, Bauherrin
Ergänzt wird der zentrale Raum des Bungalows durch das Schlaf- und Badezimmer von Lutz und Ilka. Das Bad statteten sie mit einer Walk-in-Dusche sowie einer Badewanne aus. Jeder der beiden legte außerdem Wert auf ein eigenes Arbeitszimmer, das bei Bedarf groß genug ist, um auch als Gästezimmer zu fungieren. Dazu wünschten sie sich natürlich ein Gästebad mit Dusche. Weil Ilka und Lutz bei der Planung auch das barrierearme Wohnen im Alter im Blick hatten, beschlossen sie auf einen Keller zu verzichten: Auch die Nebenräume sollten im Alltag ebenerdig zu erreichen sein. Deswegen befindet sich auch ein Hauswirtschafts- und Haustechnikraum im Erdgeschoss.
Auf dem Grundstück platzierten Ilka und Lutz ihren Bungalow parallel zur der ruhigen Anliegerstraße. Der Abstand von rund acht Metern erlaubte es ihnen, den Bungalow hier durch eine Doppelgarage zu ergänzen. Diese ist im selben Lichtgrau gestrichen, wie das Wohnhaus und bildet zusammen mit ihm eine einladende Hof-Situation. Auf der Süd- und Westseite des Gebäudes schließt der große, beeindruckend gestaltete Garten an.



Leben mit der Natur
Dank dieses grünen Paradieses können Ilka und Lutz sich ein weiteres großes Bungalow-Plus optimal erschließen: Die Wohnräume des Hauses mit einer direkten optischen und physischen Verbindung zur Natur auszustatten. Bodentiefe Fenster und Fenstertüren öffnen die Wohnräume zu Garten und Terrassen, beziehen diese ins Wohnen mit ein und lassen so selbst kleinere Zimmer, wie Ilkas Arbeitszimmer, größer erscheinen.


Besonders profitiert von fast geschosshohen Fenstern der Mittelpunkt des Haues, der große Wohn- und Essbereich. Drei große Hebe-Schiebetüren-Kombinationen führen von hier aus auf die an dieser Stelle ums Haus laufende, 90 Quadratmeter große Holzterrasse. Diese bietet ganz unterschiedliche Sitzgelegenheiten: Vor dem Indoor-Essbereich befindet sich das Outdoor-Esszimmer, vor dem Wohnbereich im Hausinneren eine gemütliche Loungeecke draußen.




Privatsphäre wahren
Doch nicht an jeder Stelle befand das Ehepaar die Öffnung eines Raumes durch große Fensterflächen tatsächlich als sinnvoll. Weil sie wussten, dass auf dem Nachbargrundstück noch ein Haus gebaut werden würde, entschieden sie sich zum Beispiel im Schlafzimmer für Fenster mit einer extra hohen Brüstung. So fällt Licht in das gemütliche Zimmer – ohne dass man um seine Privatsphäre fürchten muss. Denselben „Trick“ wandten sie in ihrem Badezimmer an, das direkt neben dem Schlafzimmer liegt. Auch im Gästezimmer und -bad, deren Fenster sich beide zur Einfahrt öffnen, passten die Bauherren die Fensterformate an: so wird der Tageslichtbedarf gedeckt, aber die Privatsphäre gewahrt.



Die Platzierung des rechteckigen Bungalows parallel zur Straße sorgt für Privatsphäre. Der große Garten ist praktisch uneinsehbar. Eine entsprechende Bepflanzung trägt das ihre dazu bei. Als Ilka und Lutz westlich ihres Bungalows einen Pool bauten, ergänzten sie diesen Richtung Straße durch einen mit Holz verkleideten Carport, um auch mit seiner Hilfe neugierige Blicke auf das Treiben am Schwimmbecken abzuschirmen.
„Mein Lieblingsplatz im Sommer ist der Poolgarten. Wenn ich die Kinder planschen sehe, wird mir ganz warm ums Herz.“
Lutz Lehmann, Bauherr


Stauraum, Licht und kurze Wege
Ilka und Lutz verzichteten bewusst auf eine Unterkellerung ihres Bungalows, weil es ihnen mit Blick aufs Alter wichtig war, auch Stauraum und Haustechnik ebenerdig erreichen zu können. Stauraum schafften sie innerhalb des Hauses vor allem durch Einbauschränke. Wie zum Beispiel in der Garderobe oder im Schlafzimmer. Der Hauswirtschaftsraum, bietet neben Raum für Waschmaschine und Trockner auch ausreichend Platz für die umfangreiche Haustechnik.



Auch das Thema Tageslicht ist bei der Bungalow-Planung ein besonderes. Gerade bei großen Wohnflächen läuft man Gefahr, dass im Zentrum des Hauses dunkle Bereiche entstehen – weil das Tageslicht von den Fensteröffnungen in den Fassaden nicht mehr bis dorthin vordringt.
Ilka und Lutz haben dieses Problem trotz ihres 15,80 mal 13 Meter messenden Grundrissen nicht. Das liegt vor allem an dem offenen Grundriss. Selbst die Eingangsdiele ist nicht durch Türen abgeschlossen. Auch die überdurchschnittliche Raumhöhe von 2,85 Metern und die damit korrespondierenden hohen Fenstertüren im Wohnbereich sorgen für einen sehr guten und tiefen Einfall von Tageslicht ins Innere des Hauses.
Der offen konzipierte Grundriss mit dem zentralen und sehr großen Wohn- und Essbereich sorgt außerdem dafür, dass es in diesem Bungalow kaum reine Verkehrsflächen, beziehungsweise Flure gibt. Ausnahme ist die Eingangsdiele, die aber zusammen mit der Garderobe lediglich rund 11 Quadratmeter beansprucht. Dieses Konzept sorgt nicht nur für eine großzügigere Anmutung, sondern auch für kurze Wege.
Ist jeder Bungalow barrierefrei?
Auch wenn Ilka und Lutz im Hinblick auf ein sicheres und komfortables Wohnen im Alter jetzt schon einen Bungalow gebaut haben: Komplette Barrierefreiheit stand nicht auf ihrer Prioritätenliste. Das erkennt man schon daran, dass es zum Hauseingang wie auch vom Gartenniveau zur Terrasse zwei Stufen zu erklimmen gilt. Tatsächlich sind die meisten privaten Bungalows nicht komplett barrierefrei.
„Für mich ist ein Bungalow keine Frage des Alters oder der Mobilität, sondern einfach eine Frage des Komforts.“
Lutz Lehmann, Bauherr
Den Bungalow der Lehmanns würde man wohl eher als barrierereduziert bezeichnen. Denn schon aus optischen Gründen, und damit die Enkel nicht fallen, haben sie zum Beispiel auf minimale Schwellen bei den Fenstertüren an der Terrasse geachtet. Auch das Badezimmer, mit seiner sehr komfortabel bemessenen und bodengleichen Walk-in-Dusche ist nicht nur heute komfortabel, sondern könnte in fernerer Zukunft darüber entscheiden, ob und wie lange das selbstständige Wohnen in den eigenen vier Wänden möglich ist.
Die Wohn- und Nebenräume alle auf einer Ebene zu haben und auch die schönen Freisitze auf der Terrasse praktisch schwellenfrei zu erreichen, ist auf alle Fälle eine gute Investition in die Zukunft.
Haustechnik: ökologisch, smart und unsichtbar

Apropos Zukunft: Was außer im Hauswirtschaftsraum in diesem Bungalow völlig unsichtbar ist, ist die Haustechnik. Dabei handelt es sich um ein extrem energieeffizientes Haus mit minimalem Heizwärmebedarf. Dafür sorgt unter anderem die überdurchschnittlich gute Dämmung der modernen Holzfertigbauweise des Bungalows. Diese sorgt auch für ein angenehmes Raumklima. Sollte das Hausinnere in den Sommermonaten aufgrund einer sehr langen Hitzeperiode doch einmal zu warm werden, sorgt die Kombination aus Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Kühlfunktion und Fußbodenheizung und die leicht gekühlte Frischluft der Lüftungsanlage für Erleichterung.
Betrieben wird die Haustechnik mit Strom aus der Photovoltaik-Anlage auf dem Flachdach des Bungalows. Vom Garten aus unsichtbar sammelt sie wertvolle Sonnenenergie, und wandelt sie in erneuerbaren Strom um. Überschüsse speichern die Lehmanns in einer Batterie. Worüber sich Lutz besonders freut ist, dass er im Sommer, wenn es besonders viel Sonnenenergie gibt, seinen Pool mit kostenloser Energie vom Hausdach beheizen kann.
Auch die funkbasierte Smarthome-Steuerung für Beleuchtung und Rollläden, für die sich das Paar beim Hausbau entschied, hat sich in den vergangenen Jahren bewährt. „Das Gute daran ist“, so Lutz, „dass man die smarte Technik zum großen Teil nicht sieht.“ Das kommt auch Ilka entgegen, die vor allem das Design im Blick hat und sichtbare Technik eher störend findet.
Ilkas und Lutz‘ Fazit nach acht Jahren im Bungalow

„Wir würden auf jeden Fall wieder so bauen!“ sind sich Ilka und Lutz nach acht Jahren in ihrem Traum-Bungalow einig, den sie in dieser Zeit mit kreativen Ideen und viel Hingabe zu einem echten Schmuckstück mit Ferienhausqualitäten gemacht haben. „Das finden unsere Freunde auch“, bestätigt Ilka und lacht. „Wenn wir selber wegfahren, haben wir nie Probleme, Haushüter zu finden. Alle kommen gerne hierher.“






