Villa am Wald

Straßenansicht einer individuell geplanten Stadtvilla von Fingerhaus

Ein sonniges Grundstück mit einem üppigen Laubwald im Hintergrund bilden den Rahmen für diese moderne Stadtvilla. Das repräsentative Holzfertighaus wurde von seinen Bewohnern mit viel Liebe zum Detail auf ihre individuellen Wohnwünsche hin maßgeplant und präsentiert sich heute als echtes Schmuckstück. Dank modernster Bauweise und innovativer Haustechnik punktet es aber auch mit den heute und künftig so wichtigen inneren Werten: Einem minimalen Energiebedarf.

Vom Landhaus zur Stadtvilla

Eine Villa ist die exklusivste Form des Einfamilienhauses. Sie ist der Inbegriff von luxuriösem und komfortablem Wohnen. Das ist sicherlich auch einer der Gründe dafür, dass die sogenannte „Stadtvilla“ sich bei Bauinteressenten einer großen Beliebtheit erfreut. Sie nimmt wichtige Stilelemente der klassischen Villa in ihrer Gestaltung auf. Dazu gehören:

  • frei stehender Baukörper
  • großzügiger Grundriss
  • großes Grundstück
  • repräsentative Gestaltung z.B. symmetrische Gebäude-/Fassadengestaltung, edle Materialien, aufwendig gestaltete Details

Der Begriff „Villa“ stammt übrigens aus dem alten Rom, wo er Anwesen wohlhabender Familien vor den Toren der Stadt beschrieb. Dieser Trend, dass sich die wohlhabende Stadtbevölkerung luxuriöse Domizile im Grünen leistet, hält praktisch bis heute an. Viele der repräsentativen Villen aus dem 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts dienen heute als Vorbild für die moderne Stadtvilla: Viele der ursprünglich ländlich gelegenen Villen wurden aufgrund der um sie herum wachsenden Städte zu „Stadtvillen“.

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Susanne hat die Stadtvilla am Waldrand schon besucht und eine tolle Haustour gedreht.

Die meisten modernen Stadtvillen entstehen heutzutage aber nicht in urbanen Wohngebieten, sondern kehren an den Ursprung der Villa zurück: den Stadtrand oder das Land. Das liegt zum einen daran, dass großzügige Grundstücke, die die Wirkung der repräsentativen, modernen Villenarchitektur unterstreichen, in urbanen Nachbarschaften kaum zu finden und falls doch, in der Regel unerschwinglich sind. Zum anderen wissen viele Bauinteressenten heute, genauso wie die alten Römer vor über 2.000 Jahren, die Naturnähe, die Ruhe und die bessere Luft auf dem Land zu schätzen.

Individuell von innen nach außen geplant

Die Nähe zur Natur und zum Wald ist auch das, was die Bauherren dieser modernen Stadtvilla besonders genießen. Das über 900 Quadratmeter große Baugrundstück am Rande eines Wohngebietes ist ideal ausgerichtet: Nach Norden steigt ein bewaldeter Hang an, garantiert Privatsphäre und Witterungsschutz. Nach Süden öffnet sich von hier aus das an einer ruhigen Anliegerstraße gelegene Baugrundstück, das an sich aber fast eben ist. Baurechtlich konnte das neue Gebäude auf dem Grundstück weit Richtung Wald gerückt werden, sodass sich der größte Teil des Gartens südlich des Hauses zur Straße hin befindet und so auch auf dieser Seite ausreichend Privatsphäre bietet. Ideale Bedingungen für die Verwirklichung des ganz persönlichen Traumhauses also.

Die Baufamilie plante ihre Stadtvilla von „innen nach außen“. Das überrascht: Denn wenn man die symmetrische Fassade des Domizils zum ersten Mal sieht, würde man eigentlich davon ausgehen, dass die repräsentative Optik bei der Planung im Vordergrund stand. „Großzügige Zimmer und wenige gefangene Räume“, standen, laut Bauherr, im Mittelpunkt ihrer Grundrissplanung.

Inspiration: Hauskonzept Medley

Als Planungsgrundlage verwendete die Baufamilie das Hauskonzept „Medley“ von Fingerhaus. Das Familienunternehmen aus dem Nordhessischen kannten die Bauleute schon seit vielen Jahren. Deswegen und weil sie schlüsselfertig bauen wollten, lag die Wahl des Holzfertighausspezialisten nahe, der von der Bodenplatte bis zum Innenausbau alle Leistungen aus einer Hand anbietet.

Musterhäuser, wie das MEDLEY 3.0 am Fingerhaus-Stammsitz in Frankenberg/Eder, das ähnlich wie die Stadtvilla am Waldrand, mit einem Walmdach und symmetrischen Fassaden punktet, bieten Bauinteressenten einen guten ersten Eindruck von Bauqualität und Inspirationen für die individuelle Planung.

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Auch vom Musterhaus Medley 3.0 von Fingerhaus in Frankenberg gibt es eine ausführliche HausbauHelden-Haustour.

Grundriss mit Kreislauf

Attraktiv war für die Baufamilie, dass sie neben den Vorteilen der Holzfertigbauweise, bei der alle Bauteile in hochmodernen Fertigungsstraßen im Werk vorgefertigt werden, ihr Haus trotzdem ganz individuell gestalten konnten. Denn schließlich sollte ihr neues Zuhause, der Grundriss ihrer Stadtvilla und deren Design im Detail, ganz auf ihre persönlichen Wohnbedürfnisse abgestimmt werden.

Anders als im Musterhaus, entschied sich die Baufamilie für eine moderne einläufige Treppe, die sie in der Mitte des fast quadratischen Grundrisses anordneten. Sie bildet das gliedernde Element auf beiden Wohnebenen. Besonders anschaulich ist das im Erdgeschoss, wo die Treppe von drei Wänden umfangen wird. Dieser Treppenkubus zoniert die Wohnfläche im Erdgeschoss sehr intelligent, schafft eine geglückte Balance zwischen Offenheit und geschützten Bereichen.

Der Erdgeschoss-Grundriss zeigt besonders anschaulich das Planungsziel der Baufamilie, möglichst wenige „gefangene“ Räume zu erhalten: Die zentral eingestellte Treppe gliedert das Erdgeschoss in verschiedene Nutzungsbereiche. Lediglich Gästebad und Hauswirtschaftsraum sind als separate Räume ausgestaltet. Grundriss: FingerHaus GmbH

Clevere Details – große Wirkung

Dass der Bauherr selbst „vom Bau“ ist, merkt man an vielen cleveren Planungsdetails, die nicht nur den Familienalltag erleichtern, sondern auch die Herzen von Ästheten höher schlagen lassen. Das beginnt beim durchgängigen Material- und Farbkonzept: Der lebhafte Dielenboden ist im Erdgeschoss durchgängig verlegt auch im Eingangsbereich und in der Küche. Ein Gestaltungs-„Trick“, der Grundrisse großzügiger erscheinen lässt.

Viel Platz bietet die Stadtvilla der Familie aber sowieso: Rund 90 Quadratmeter Wohnfläche bietet das 9,7 mal 11,2 Meter messende Gebäude im Erdgeschoss. Während sich Küche und Esszimmer Richtung Straße und Süden orientieren, liegt der Wohnbereich auf der Nordwestseite. Transluzente Glasschiebetüren ermöglichen bei Bedarf eine räumliche Trennung zur Eingangsdiele und zum Flur.

Durchdachte Fensterplanung

Sehr bewusst hat die Baufamilie auch die Fenster gewählt. Dort, wo sie die Aussicht auch im Sitzen genießen wollen, finden sich bodentiefe Fenster. Wo Privatsphäre gefragt ist, oder mehr Flexibilität bezüglich der Möblierung ermöglicht werden sollte, wie in der Küche und im Wohnbereich, haben die Fenster entsprechend hohe Brüstungen erhalten. Die perfekte Abstimmung, von innen nach außen, zeigt sich am Küchenfenster, wo die Höhe der Fensterbrüstung perfekt auf die Höhe der Arbeitsplatte abgestimmt wurde, sodass letztere bis in die Laibung hinein reicht und ein separates Fensterbrett überflüssig machte.

Das hoch angeordnete liegende Fensterformat im Wohnbereich sorgt für Privatsphäre. Weil es unkompliziert von außen geputzt werden kann, wählten die Bauherren hier eine Festverglasung. Im Nachhinein hätten sie auch bei der benachbarten bodentiefen Verglasung eine Festverglasung gewählt, denn im Alltag wird die Fenstertür, die sie hier einbauen ließen, nicht genutzt. Dasselbe gilt auch für den Öffnungsflügel beim Küchenfenster. Auch hier hätte sich durch eine Festverglasung etwas an Baukosten sparen lassen. Das zeigt: Auch bei der besten Planung bringt der Alltag doch immer wieder neue Erkenntnisse.

Verbindung mit der Natur

Dort, wo die große Holzterrasse an den Essbereich anschließt, wählte die Baufamilie für die schnelle und direkte Verbindung nach draußen natürlich Fenstertüren. Während nach Süden eine zweiflüglige Fenstertür den Essplatz im Haus mit dem Outdoor-Pendant verbindet, öffnet eine große Hebeschiebetür den Innenraum zur Lounge auf der westlichen Terrasse.

Um den großen Freisitz möglichst häufig nutzen zu können, ergänzte die Baufamilie ihn durch ein modernes Lamellendach. Dieses fasst die Freisitzbereiche räumlich zusammen und macht sie gefühlt zu Freiluftzimmern. Darüber hinaus sorgt das Lamellendach nicht nur für eine flexible, an den Sonnenstand angepasste Verschattung, sondern ist im geschlossenen Zustand sogar wasserdicht. So kann der Outdoor-Wohn- und Essbereich auch bei unbeständigem Wetter genutzt werden. Abends sorgt eine integrierte Beleuchtung für eine angenehme Atmosphäre.

Typisch Villa: zwei Vollgeschosse

Während das Erdgeschoss den gemeinschaftlichen Wohnbereichen vorbehalten ist, liegen die privaten Räume der Familie im Obergeschoss. Auch hier sorgt die Treppe mit zugehörigem Flur für eine funktionale Gliederung des Grundrisses: die Südhälfte beherbergt zwei Kinderzimmer, die Nordhälfte das Elternschlafzimmer mit benachbarter Ankleide und direktem Zugang zum Familienbad. Dank der zwei Vollgeschosse bietet das Gebäude auch auf der oberen Etage rund 85 Quadratmeter Wohnfläche, die komplett flexibel möblierbar sind.

85 Quadratmeter Wohnfläche bietet das Obergeschoss der Stadtvilla. Die beiden Kinderzimmer, in denen sich der Nachwuchs perspektivisch auch tagsüber viel aufhalten wird, liegen auf der Sonnenseite dieser Wohnebene, nach Süden orientiert. Das Elternschlafzimmer orientiert sich zum Sonnenuntergang, Ankleide und Bad, als sehr private Bereiche, liegen auf der Nordseite. Grundriss: FingerHaus GmbH

Schön und praktisch

Auch auf dieser Etage dominiert der warme Dielenboden, der durchgängig in Flur und allen Zimmern, mit Ausnahme des Bades, verlegt wurde. Dort entschied sich die Baufamilie für großformatige betonfarbene Fliesen. Eine dem Alltag mit Kind sicherlich angemessene Entscheidung.

Wie im Erdgeschoss wählte die Baufamilie für die Wände einen sehr hellen Beigeton. Am Anschluss zur weiß gestrichenen Decke, wurden die obersten etwa 5 Zentimeter der Wand ebenfalls weiß gestrichen. Der ursprüngliche Gedanke des Bauherren bei diesem Detail war, dass sich so eventuell Setzungsrisse leichter würden ausbessern lassen. Eine Befürchtung, die unbegründet war: Risse sind bis heute nicht entstanden. Dafür mutet dieses gestalterische Detail wie eine moderne Hommage an die stuckverzierten Raumdecken historischer Villen an.

Die Bauherren wählten auch im Obergeschoss ausgenommen der Nordfassade bodentiefe Fenster, deren unterer Bereich allerdings zur Absturzsicherung festverglast wurde. Diese Wahl und die symmetrische Platzierung steigern die repräsentative Optik der Gebäudefassade. Sklavisch hielten sie sich aber nicht daran: So verzichteten sie zum Beispiel auf der Westseite des Kinderzimmers auf ein drittes Fenster in diesem Raum: zugunsten einer geschützteren Raumwirkung und etwas mehr Wandfläche zum Stellen von Regalen und Schränken von denen man im Kinderzimmer ja in der Regel nie zu viel haben kann.

Klassische Architektur trifft innovative Technik

Auch wenn diese Stadtvilla eher klassische Vorbilder zitiert und die Bauherren ihren Wohnräumen eine zwar moderne, aber dennoch eher zeitlose Gestaltung verliehen, ist dieses Gebäude ein Haus der Zukunft.

Das beginnt bei der innovativen Bauweise. Für Laien von außen nicht erkennbar, handelt es sich hier um ein modernes Holzhaus. Seine Bauteile wurden in einem der modernsten Holzfertigteilwerke in Deutschland vorgefertigt und innerhalb von zwei Tagen auf der Baustelle zum fertigen Haus zusammengefügt. Vor Ort wurde innerhalb der folgenden drei Monate der Innenausbau und die Fassade komplettiert. Diese Bauweise hat aber nicht nur einen Geschwindigkeitsbonus, sondern punktet auch mit einer hohen Maßgenauigkeit, was neben der exzellenten Dämmung der Gebäudehülle für den besonders niedrigen Wärmebedarf von Fertighäusern sorgt: Ritzen, durch die Heizwärme entweichen könnte, sind bei dieser Bauweise praktisch ausgeschlossen.

Auch die Villa am Waldrand profitiert von der luftdichten und hochgedämmten Haushülle. Diese reduziert zusammen mit der automatischen, zentralen Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ihren Heizwärmebedarf auf ein absolutes Minimum von nur 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Diesen deckt die Baufamilie mithilfe einer Sole-Wasser-Wärmepumpe. Mithilfe einer 95 Meter tiefen Erdsonde, die sich hinter dem Haus, Richtung Wald befindet, entzieht die Wärmepumpe dem Erdreich Energie und pumpt diese auf das fürs Heizen und die Warmwassererzeugung nötige Temperaturniveau. Die kompakte Wärmepumpe selbst steht, ebenso wie die Lüftungsanlage, im Hauswirtschaftsraum im Erdgeschoss des nicht unterkellerten Hauses. Hier befindet sich auch der Rest der Haustechnik, wie zum Beispiel der Elektroverteiler, mit der Smarthome-Zentrale. Die Baufamilie hat ihre Villa mit einem kabelgeführten KNX-Smarthome ausgestattet. Dieses steuert unter anderem die Raffstores an den Fenstern. So wird vor allem im Sommer verhindert, dass über die großen, dreifachverglasten Fensterflächen zu viel Wärme in die Wohnräume gelangt. Die Erdwärmepumpe bietet zwar auch die Möglichkeit, die Wohnräume über die Fußbodenheizung um zwei bis drei Grad abzukühlen, diese passive Kühlung ist aber nicht gleichzusetzen mit einer echten Klimaanlage.

Smarte Villa mit Zukunft

Die Baufamilie fühlt sich in ihrer modernen Villa am Waldrand sehr wohl und würde heute nicht viel anders machen. Außer vielleicht, den Haushersteller auch direkt mit der Carport- und Eingangsüberdachung zu beauftragen. Denn diese hatte der Bauherr an einen örtlichen Unternehmer vergeben. Doch die erhofften Einsparungen konnten nicht erzielt werden und die Bauzeit des relativ einfachen Anbaus dauerte fast so lange wie der des ganzen übrigen Hauses.

Perspektivisch will die Baufamilie das Dach ihrer Villa noch mit einer PV-Anlage ergänzen. Dann versorgt ihre moderne Villa nicht nur sich selbst, sondern sogar ihr E-Auto mit dem zum Fahren nötigen Strom. Die Wallbox ist schon installiert. So zeigt diese Stadtvilla, wie sich klassisch, zeitlose Architektur und zukunftsfähige Technologie ganz harmonisch unter einem Dach vereinen lassen – beste Voraussetzungen, ähnlich wie seine klassischen Villenvorbilder, auch in ferner Zukunft ein begehrenswerter Wohnort zu sein.