Jetzt sind wir dran!

Wenn sich das Leben verändert, darf sich auch das Zuhause ändern. So stellen sich viele Paare zum Ende ihres Berufslebens die Frage: Wie wollen wir künftig wohnen? Drei Boomer-Haushalte beantworten diese Frage mit ganz unterschiedlichen Bungalows – und vielen inspirierenden Ideen, um das perfekte Zuhause für die nächste Lebensphase zu gestalten.
Für jeden kommt irgendwann der Tag, an dem das Arbeitsleben endet. Und für die meisten Menschen ist dies ein einschneidendes Erlebnis, denn häufig definieren wir uns stark über unseren Beruf. Psychologische Langzeitstudien zeigen, dass Menschen den Übergang besonders gut meistern, wenn sie ihn aktiv gestalten – mit neuen Aufgaben, sozialen Kontakten oder gar einem Zuhause, das zu ihrem veränderten Alltag passt. Genau diesen Weg sind Ina und Uwe Jakoby gegangen.
Familie Jakoby findet im Bungalow ihr neues Zuhause
Über 20 Jahre führten die Jakobys in dritter Generation eine Metzgerei im Hunsrück. Uwe war Metzgermeister, Ina organisierte den erfolgreichen Partyservice. Die Arbeit war erfüllend, aber auch kräftezehrend. Deswegen beschäftigten sich die beiden aktiv damit, ihre perfekte Exitstrategie aus dem Berufsleben und die optimalen Rahmenbedingungen für ihren nächsten Lebensabschnitt zu finden. Das umfasste nicht nur die Metzgerei und den Partyservice: Weil die Suche nach einem Nachfolger nicht von Erfolg gekrönt war, verkauften sie ihren Betrieb und orientierten sich neu.
„Wir wollten neu anfangen.“
Ina und Uwe Jakoby
Ina baute auf ihrem ursprünglichen Studium der Verwaltungswissenschaften auf und fand eine Anstellung im öffentlichen Dienst. Uwe verabschiedete sich schrittweise in den Ruhestand – mit einer neuen Rolle, die er mit Freude annahm: als Rückhalt für seine Frau, als verlässlicher Opa und als Koch der Familie.

Fotos: Schwörer Haus/D.Göckeritz
Vorausschauend hatte sich das Ehepaar im Neubaugebiet ihres Wohnortes schon länger ein Grundstück in guter Lage mit herrlicher Aussicht gesichert. Dort sollte das Traumhaus für den Ruhestand stehen. Die Planungsphase gestaltete sich intensiv. Die beiden sammelten Inspirationen und Ideen, besuchten Musterhausparks, Küchen- und Einrichtungsstudios, waren häufig auf Social Media und blätterten bei jeder Gelegenheit durch Wohnmagazine. Im Zuge dieser Recherche wuchs dann auch die Idee, eingeschossig zu bauen.


Die Vorlage für ihr Wunschhaus fand das Paar letztendlich auf der Schwäbischen Alb, am Firmensitz von Schwörer Haus. Ein dort ausgestellter Musterhaus-Bungalow sollte die Basis für den Entwurf der eigenen vier Wände bilden. Davor hatten sie sich lange an der Idee eines zweigeschossigen Hauses mit Flachdach orientiert. Wir waren einfach so viel Wohnfläche gewohnt“, sagt Ina. Doch gesundheitliche Überlegungen ließen sie umdenken. Alles auf einer Ebene – das erschien plötzlich sinnvoll. Auf das ursprünglich geplante Flachdach haben sie aus zwei Gründen verzichtet: Zum einen war der dadurch gewonnene Stauraum, den ein Flachdachbungalow nicht bieten kann, ein wichtiger Punkt, zum anderen aus optischen Gründen:
„Mit dem Walmdach gewann das Haus einfach eine andere Präsenz inmitten der höher gebauten umgebenden Häuser“, erklärt Uwe Jakoby.


Was Jakobys auch zu schätzen lernten, ist die barrierefreie Bewegung auf einer Ebene. Dafür wurden Türen und Durchgänge bewusst breiter geplant. Die persönlichen Gestaltungsideen des Ehepaars wurden mit ein paar wenigen Anpassungen umgesetzt. Hier stand an erster Stelle die Küche, deren Grundfläche vergrößert wurde. In dem ans Haus angeschlossenen Technikraum richtete sich Uwe eine „Vorbereitungsküche“ – zum Beispiel für Grillfeste – ein, mit direktem Zugang zum Garten. Eine überdachte Terrasse ermöglicht die saisonübergreifende, beinah ganzjährige Nutzung des Außenbereichs.

Im Inneren zeigt sich der Bungalow als klug geplanter Lebensraum rund um die mittig platzierte Treppe in den Spitzboden, die den Grundriss gliedert. Herzstück ist die offene Küche mit großer Kücheninsel und angegliedertem Essplatz, große Fensterflächen holen die Natur ins Hausinnere. Die Räume sind höher als üblich, Türen und Durchgänge bewusst breiter – barrierearm und damit zukunftssicher.

Schon beim Besuch im Musterhaus spürte sie, dass „hier die Luft stimmt“. ist die kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung, die wohngesunde Bauweise mit schadstoffgeprüften Materialien zuvorderst der natürliche Baustoff Holz für die Holztafelwände. Eine Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeicher ergänzt den CO2-speichernden Holztafelbau. Auch der Garten wurde aus ökologischen Gründen so biodivers wie möglich angelegt und gedanklich sind die Bauleute schon mit einem neuen E-Auto unterwegs. Die Ladestation ist startklar in der angegliederten Garage untergebracht, die man von innen über die bereits erwähnte Vorbereitungsküche betritt.
Für Ina und Uwe ist ihr Bungalow mehr als ein reiner Altersruhesitz. Wenn die beiden heute auf ihrem Sofa sitzen und raus ins Grüne schauen, dann fühlen sie sich richtig angekommen. „Lagom“ nennen sie das – das schwedische Wort, das für Ausgeglichenheit, Achtsamkeit und das richtige Maß steht. Genau dieses Lebensgefühl der ausgewogenen Balance haben sie sich mit ihrem neuen Bungalow geschaffen. Sogar die Enkel haben ein eigenes Reich, die Familie kommt oft zusammen – und doch ist alles pflegeleicht, überschaubar, aber voller Weite und Wärme – eben „Lagom“ – genau richtig.
Bleiben, umbauen oder neu bauen? – Die große Entscheidung vor dem Ruhestand
Wenn die Kinder aus dem Haus sind, man nicht mehr arbeiten muss, sondern das Leben und sein Zuhause entsprechend frei gestalten kann, stellt sich für manche die Frage: Sollen wir im alten Haus bleiben, umbauen, sanieren – oder uns ganz neu orientieren? Für beide Varianten kann es Für und Wider geben.
Für eine Modernisierung spricht die weitere Nutzung. Wenn ein Gebäude beispielsweise von vornherein so clever geplant war, dass eine spätere Umnutzung – zum Beispiel mit Wohnen auf einer Ebene und Vermietung der anderen – vorgesehen wurde, kann diese durchaus sinnvoll sein. So kann man in gewohnter Umgebung bleiben, den Charme des Früheren erhalten und überdies auch noch Ressourcen schonen. Denn ein Neubau braucht in der Regel mehr Fläche, Energie und Material als ein Umbau. Es hängt aber stark vom Grundriss sowie dem Gebäudezustand ab, ob der Umfang der Sanierungs- und Umbaumaßnahmen wirklich sinnvoll und effektiv ist. Je nach Objekt können Zeitaufwand und Kosten zunächst geringer ausfallen. Allerdings sind diese auch schwieriger einschätzbar.
Ganz klarer Vorteil eines neu geplanten Hauses ist, dass sich meist wesentlich freiere Planungs- und Umsetzungsmöglichkeiten bieten, die sich an die eigenen Bedürfnisse optimal anpassen lassen. Und da sich mit Ruhestand und Auszug der Kinder Wohnansprüche und Bedürfnisse stark ändern, bietet ein Neubau optimale Voraussetzungen, den Wohnraum anzupassen. Denn oft braucht man im Alter zum einen viel weniger Platz, zum anderen ist weniger Raum auch weniger pflegeaufwendig – und wer neu und entsprechend kleiner baut, macht auch Platz für Familien mit Kindern, die diesen besser gebrauchen und nutzen können.
Vorteile des Wohnens auf einer Ebene
Bungalows sind per Definition eingeschossige Gebäude, bei denen alle für den Alltag nötigen Wohnbereiche ebenerdig auf einem Niveau liegen. Durch die barrierearme Gestaltung kann ein Bungalow sowohl für junge Familien mit kleinen Kindern sehr attraktiv sein als auch für Best-Ager eine bequeme und langfristig sichere Wohnform darstellen. So schaffen die kurzen Wege, weil alle Räume auf einer Ebene liegen, im Familienleben ein kommunikatives Miteinander und erleichtern zudem im Alter den Alltag.

Da Treppen entfallen können, kann die Grundrissplanung oft freier und funktionaler erfolgen. Außerdem sinkt das Risiko von Treppenstürzen, was besonders mit Kindern, für ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität von Vorteil ist. Der Alltag wird also leichter, Einkäufe verstauen, Wäsche machen und auch Aufräumen und Putzen lassen sich ohne ständiges Treppensteigen erledigen – das erhöht den Wohnkomfort und macht das Haus besonders zukunftssicher.
Wer eine Treppe einplant, sollte diese möglichst bequem und sicher gestalten. So kann wie im Beispiel des Bungalows der Jakobys auch noch zusätzliche Staufläche unter dem Dach entstehen.
Hinzu kommt der direkte Übergang zum Außenraum und die unmittelbare Beziehung quasi aller Wohnräume zum umgebenden Grün – was für viele Bauinteressierte das ausschlaggebende Argument für ebenerdiges Wohnen ist. Denn der direkte Zugang zum Garten und auf die Terrasse, der oft aus mehreren Räumen möglich ist, wertet das Wohngefühl deutlich auf. Zudem werden Bungalows häufig mit großzügigen, offenen Wohnbereichen geplant, was eine moderne und helle Atmosphäre noch unterstützt.
Kurz: Bungalows eignen sich im Grunde für alle Altersgruppen, und für Familien ebenso wie für Paare, bieten sich jedoch für Senioren ganz besonders an.
Was brauchen wir wirklich?
Wohnformel für Best Ager
1. Mehr Freiheit
Der Vorteil, noch einmal ganz von vorne zu beginnen, kann auch sein, dass man die Wohnlage komplett wechselt. Früher, als Familie, zählten kurze Wege zu Schule und Kita, heute habt ihr die Freiheit, zum Beispiel raus ins Grüne, an den Stadtrand oder aufs Land zu ziehen. Auch die laufenden Kosten lassen sich mit einem perfekt auf euch abgestimmten neuen Zuhause minimieren. Das schafft Erleichterung und finanzielle Freiheiten.
2. Mehr Flexibilität
Das Leben und die Wohnansprüche ändern sich. Dementsprechend sollten Grundriss und Raumangebot angepasst werden: gleich große Zimmer, die verschieden nutzbar sind, können als Gästezimmer, Hobbyräume, für Fitness oder einfach als variabler Rückzugsbereich eingerichtet werden. Eine Bedarfsliste kann hier hilfreich sein: Wie viel Raum brauchen wir wirklich/werden wir brauchen? Was ist uns jetzt wichtig? Statt eines überdimensionalen Wohnzimmers vielleicht eher endlich ein eigenes Atelier, Platz zum Basteln und Werkeln, ein Arbeitszimmer, Rückzugsbereiche wie Lese- oder Fernsehecke oder, oder… Und auch im Paarhaushalt sollte Raum für Privatsphäre eingeplant werden: ob bei Besuch von Gästen oder für die zwei Bewohner selbst – Rückzugsmöglichkeiten sind immer sinnvoll.

3. Mehr Lebensqualität
Eine gute Raumaufteilung, viel Tageslicht und die Nähe zur Natur steigern die Wohnqualität erheblich. Der Grundriss sollte den individuellen Bedürfnissen entsprechen und kompakt, aber flexibel geplant sein. Gerade beim Wohnen auf einer Ebene sind durchdachte Grundrisse wichtig, denn sie ermöglichen kurze Wege und können zugleich den Grundstücksbedarf sowie die Grundstückskosten möglichst gering halten. Dabei gilt: kompakt planen, aber genügend Flexibilität bewahren.
Da beim Bungalow alle Räume ebenerdig angeordnet sind, kommt einer guten Tageslichtversorgung und Wegeführung besondere Bedeutung zu. Große Fenster und zahlreiche Zugänge ins Freie lassen auch kleinere Räume heller und großzügiger wirken. Angrenzende Terrassen erweitern zudem bei schönem Wetter den Wohnraum nach außen und stärken den Bezug zur Natur. Gleichzeitig sollte jedoch auch die Privatsphäre mitgedacht werden, etwa durch eine passende Gartengestaltung, die vor unerwünschten Einblicken schützt.
4. Weniger Pflegeaufwand
Sind Haus und Grundstück pflegeleicht gestaltet, hält sich auch der Arbeitsaufwand in Grenzen. Ein kleineres Haus bedeutet in der Regel weniger Arbeit und kann besonders ältere Paare nach dem Auszug der Kinder spürbar entlasten. Zudem schont es den Flächenverbrauch, spart Ressourcen und senkt die Kosten für Unterhalt und Energie. Bei einem (kleineren) Bungalow ist zudem der Wartungsaufwand häufig geringer und einfacher zu bewältigen als bei einem zweigeschossigen Haus. Zwar benötigen Bungalows meist etwas mehr Grundstücksfläche, doch gibt es auch zahlreiche kompakte und platzsparende Grundrisse, die den vorhandenen Raum effizient nutzen.
5. Viel Sicherheit und Komfort
Abgesichert und möglichst sorglos leben, ist doch unser aller Ziel. Und Komfort ist auch das Schlagwort beim Bungalow: Schließlich ist es in jedem Alter bequemer, im Alltag keine Treppen überwinden zu müssen. Ob Kleinkind oder Senior, Treppen sind anstrengend und bergen Unfallrisiken. Bungalows schaffen gute Voraussetzungen für einen barrierefreien Alltag. Gerade ältere Bauherren können dadurch auch bei späteren gesundheitlichen Einschränkungen länger selbstständig in den eigenen vier Wänden leben.
Wer seinen Bungalow in Holzfertigbauweise errichtet, profitiert zudem von hoher Energieeffizienz: Die energetisch hochwertige Gebäudehülle sorgt in Kombination mit moderner Haustechnik für hohen Wohnkomfort bei geringen Energiekosten. Smarthome-Systeme können den Alltag zusätzlich erleichtern und die Sicherheit erhöhen. Da Fenster und Türen ebenerdig und leicht zugänglich sind, sollte ein solider Einbruchschutz mit mindestens RC2-Standard allerdings obligatorisch sein. Zusätzlichen Schutz bieten Außenbeleuchtung, Bewegungsmelder sowie Kamera- und Alarmsysteme.
6. Mehr Gemeinschaft
Maximale Freiheit hast du auch in Bezug auf die Gestaltung, denn du kannst deinen Bungalow ganz individuell planen. Frag dich darum: Wo spielt sich dein Leben künftig ab? Was ist dir wichtig – und war dir schon lange ein Herzenswunsch? Bekommst du oft Besuch von Familie und Freunden? Dann ist jetzt der Zeitpunkt, in deinem neuen Zuhause alles genau so einzurichten, wie du es dir schon lange erträumt hast: Mit einer großen Küche, offenem Wohn-Ess-Kochbereich oder einem chillig-einladendem Außenraum, der den Wohnbereich ins Freie erweitert und in der warmen Jahreszeit zusätzlich Platz für gesellige Stunden bietet.
Drei Familien, drei Bungalows, drei Lebensentwürfe
Bungalow ist nicht gleich Bungalow: Menschen und Lebensentwürfe, Lebenssituationen und Wohnansprüche können ganz unterschiedlich sein. Darum hier noch mal drei Varianten verschiedener Bungalow-Lösungen:
Beispiel 1: Ein bewusster Neuanfang


Fotos: Schwörer Haus/D.Göckeritz
Nach einem arbeitsreichen Leben im Familienbetrieb änderten Ina und Uwe ihr Leben grundlegend. Ihr Bungalow ist Ausdruck dieser Veränderung: weniger Belastung, kurze Wege, Nähe zur Natur, viel Platz für Familie und Enkel – und gleichzeitig Raum für Rückzug und Zweisamkeit. Daher verbinden die beiden ihr neues Leben im Bungalow mit „angekommen sein“. Wenn Ina aufzählt, was sie am meisten liebt – die großen Fenster, die offene Küche, die Harmonie des Grundrisses – dann lächelt ihr Mann und bringt es auf den Punkt: „Für mich ist es die Zweisamkeit.“ Der Bungalow gibt beiden genau den Raum, den sie brauchen: Nähe und Intimität, aber auch Rückzugsorte. Ein Beweis dafür, dass Wohnen auf einer Ebene nicht nur eine Alterslösung ist – sondern ein modernes, wohngesundes und erfüllendes Zuhause für jede Lebensphase.
Beispiel 2: Heute komfortabel – auf morgen vorbereitet
Heute gut leben und morgen gut zurechtkommen – genau das war der Wunsch von Familie Gack. Dass sie nicht ewig in ihrer dreigeschossigen Doppelhaushälfte im Süden von Berlin wohnen wollen, darüber waren sich Andreas und Petra Gack einig. Zu viele Treppen. Ein Bungalow, der Wohnen auf einer Ebene ermöglicht, sei da besser geeignet. Mit Hinblick auf das Alter hatten sie sich dafür auch bereits einen Teil des Nachbargrundstücks gekauft als sich die Gelegenheit bot. Einige Jahre lang nutzten sie das Grundstück zur Selbstversorgung: Sie legten Beete an, pflegten die alten Obstbäume, bewirtschafteten das Gewächshaus und pflanzten Kräuter, Blumen und Sträucher. „Doch letztlich wollten wir bauen, solange wir noch berufstätig sind“, sagt Andreas Gack. Einziehen wollte das Ehepaar allerdings erst später. Zunächst sollten die Eltern der Bauherrin ebenerdig im neuen Haus wohnen.
Um Garten und Baumbestand möglichst zu schonen, entschieden sie sich für ein Fertighaus auf Bodenplatte, dessen vorgefertigte Elemente vor Ort montiert werden. Der Bungalow ist kein reines „Seniorenhaus“, sondern ein Zuhause, das langfristig funktioniert: vorausschauend geplant, barrierearm und auf langfristige Selbstständigkeit ausgelegt.





Auf der Suche nach einem Hausentwurf, der etwa 100 Quadratmeter Grundfläche hat, wurden sie bei Schwörer Haus fündig: Ein kompakter Aktions-Bungalow mit drei Räumen auf einer Ebene und einem Spitzboden als großzügiger Abstellfläche anstelle eines Kellers – genau das, was sie sich für ihre Zukunft vorgestellt hatten. Als Dänemark-Fans wünschten sie sich allerdings eine Holzfassade und wurden von Schwörer Haus positiv überrascht: Der Preis war günstiger als gedacht. Den Grundriss des Aktionsbungalows haben Gacks weitestgehend übernommen. Gerade der Wohnbereich schien dem Paar gut durchdacht für altersgerechtes Wohnen: eine möglichst offene Planung, wenig Barrieren, viele bodentiefe Fenster und Nutzungsmöglichkeiten der auf zwei Seiten des Hauses angelegten Terrassen.
„So ist Kommunikation immer möglich. Wenn einer vielleicht nicht mehr so mobil ist und lieber bequem auf einer der Terrassen im Sessel sitzt, bekommt er immer noch mit, was der andere im Garten so werkelt.“
Heute wohnt die Mutter von Petra Gack im roten Satteldach-Bungalow, der Vater hat die Montage des Holzhauses auf dem Gartengrundstück zwar noch erlebt, doch leider ging es ihm zunehmend schlechter. „Umso mehr erfreue ich mich an den Möbeln meiner Eltern, die zugleich auch eine Erinnerung an meinen Vater sind“, sagt die Bauherrin.
Beispiel 3: Das Leben genießen – und zwar jetzt
Vor rund 25 Jahren hatten Rainer und Claudia Nowak auf einem Hügel mit traumhaftem Ausblick gebaut. Doch als der Nachbar ein Haus davor setzte, gingen Aussicht und Sonne im Garten verloren. Und damit für Claudia Nowak das gesamte Wohlfühlwohnen. Die Nowaks suchten nach einer besseren Wohnlösung, obwohl sie ihr Haus eigentlich mochten. Doch da eine Tochter bereits ausgezogen war und die zweite bald folgen würde, wurde das Haus sowieso zu groß.
Für die Zukunft wünschte sich das Unternehmerpaar außerdem einen altersgerechten Grundriss und einen niedrigen Energieverbrauch. Doch die Suche nach einem Bauplatz für ihr neues Zuhause gestaltete sich schwierig. „Glücklicherweise gab es da noch mein Elternhaus“, so Rainer Nowak. Doch ein Umbau des Hauses auf dem 650 Quadratmeter großen Grundstück erwies sich als zu teuer und wenig überzeugend. Daher entschieden sich die Nowaks für Abriss und Neubau.
„Mein bester Rat für alle, die ein individuell geplantes Haus bauen möchten: Nehmt euch ausreichend Zeit für die Planung!“ Claudia Nowak, Bauherrin
Das Ehepaar sammelte Ideen und skizzierte Grundrisse. „Zum Schluss hatten wir mehrere Ordner voll“, erzählt Claudia Nowak lachend. Auf der Suche nach einer Komplettlösung stießen die Nowaks auf Schwörer Haus. Ein Bauherren-Informationstag überzeugte sie. „Als ich die große Auswahl in der Bemusterung sah, wusste ich: Hier finde ich alles, was ich für die Innenausstattung meines Hauses brauche“, erzählt die anspruchsvolle Bauherrin. „Ich wollte auf gar keinen Fall meine Zeit damit verbringen, von einer Fliesen- oder Badausstellung zur nächsten zu fahren, um alle ‚Zutaten‘ in der gewünschten Qualität zusammenzusuchen.“
Gekonnte Architektur, Großzügigkeit und ein modernes Lebensgefühl waren für Familie Nowak entscheidend. Sie verstehen ihren Bungalow nicht als Alterslösung, sondern als bewusste Entscheidung für:
- Offenheit und Licht
- verstärkte Innen-Außen-Beziehungen
- Komfort und Design





Fotos: Schwörer Haus/Jürgen Lippert
Heute freuen sich die Nowaks über ein Haus, das genau ihren Vorstellungen entspricht. Entstanden ist ein „Bungalow am Hang“: ein zweigeschossiges Haus mit altersgerechter Hauptwohnung im Obergeschoss, die sich ebenerdig zu Terrasse, Pool und Garten öffnet. Eine Lärmschutzwand schirmt die Außenbereiche gegen Straßen-, Zug- und Nachbarlärm ab. Alle wichtigen Wohnbereiche liegen auf einer Ebene. Ein großer Essplatz mit offener Küche, Sichtachsen in Haus und Garten sowie der direkte Übergang nach draußen prägen das Wohnkonzept. Ergänzt wird es durch eine überdachte Terrasse und eine separate Wohnung für die jüngere Tochter mit Übernachtungsmöglichkeit für die ältere Schwester. Und all das in nachhaltiger, energieeffizienter Bauweise mit hochwertigen Materialien umgesetzt.
Claudia und Rainer Nowak realisierten mit ihrem Bungalow ihr Traumhaus. Das individuell geplante Holzfertighaus von Schwörer Haus ist ein anschauliches Beispiel für die perfekte Abstimmung auf die Bedürfnisse der Baufamilie und die Möglichkeiten des Grundstückes.