Modernes Blockhaus, selbst gebaut

Fällt der Begriff „Blockhaus“, denken die meisten an rustikale Hütten in Canada oder Chalets in den Alpen. Dass sich in der ursprünglichen Bauweise auch ganz moderne Wohnträume – auch mit viel Eigenleistung – verwirklichen lassen, zeigt das Zuhause von Petra und Steffen Köbler.
Texte: Astrid Barsuhn / Fotos, Videos und Grafik: Rems-Murr Holzhaus
- Blockhaus-Inspiration Ferienhaus
- Natürlich, nachhaltig, gesund
- Gesucht und gefunden: Holzbau pur
- Besonderheiten der Rems-Murr-Blockbauweise
- Eigenes Haus – selbst geplant
- Besonderheiten bei der Blockhausplanung
- Warum „setzt“ sich ein Blockhaus?
- Blockhaus: Selbst aufgebaut
- Innenausbau – Geld gespart durch Zuarbeit
- Moderne Haustechnik
- Top-Energieeffizienzklasse A+
- Zuhause im Blockhaus
Das Bauen mit Holz erfreut sich seit ein paar Jahren wieder wachsender Beliebtheit. Das liegt nicht zuletzt an den vielen Stärken des nachwachsenden Baustoffes Holz. Neben ökologischen und bauphysikalischen Vorteilen genießt Holz hohe Sympathiewerte, aufgrund seiner Natürlichkeit, weil es sich warm anfühlt und sich vielfältig gestalten lässt.

Blockhaus-Inspiration Ferienhaus
Diese Eigenschaften haben es auch Petra und Steffen Köbler angetan. Die passionierten Wanderurlauber haben bei einem Aufenthalt im Westerwald zum ersten Mal in einem Blockhaus gewohnt. „Wir haben uns in diesem Haus immer so wohlgefühlt, dass wir gesagt haben: Wenn wir bauen, bauen wir ein Blockhaus“, erzählt Bauherr Steffen Köbler. Der Maschinenbauingenieur hat sich dann intensiv mit dem Thema Blockbau beschäftigt, unterschiedlichste Bauweisen und Anbieter verglichen. „Wir sind schnell von der Idee überzeugt gewesen ein Vollblockhaus zu bauen“, erzählt er und fährt fort, „die mehrschaligen Alternativen, mit innen liegender Dämmung, haben uns nicht überzeugt.“ Für Petra und Steffen sollte es das pure, massive Holz sein.
Natürlich, nachhaltig, gesund
Tatsächlich hat Holz natürlich ganz handfeste ökologische, bauphysikalische und wohngesundheitliche Argumente auf seiner Habenseite: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Laut der letzten Bundeswaldinventur von 2022, beträgt die jährliche Holzwachstumsrate in Deutschlands Wäldern durchschnittlich 101,5 Millionen Kubikmeter. Dies entspricht etwa 278 000 Kubikmeter pro Tag oder etwa 11 600 Kubikmeter pro Stunde oder etwa 193 Kubikmeter pro Minute. Das ist sehr viel Holz – von dem aber tatsächlich nur ein Bruchteil verwendet wird. Der Clou von Holz als Baustoff ist dabei nicht nur, dass es theoretisch unendlich zur Verfügung steht, sondern dass Bäume während ihres Wachstums CO2 aus der Atmosphäre entziehen und in ihrem Holz binden. Wird Holz als Baustoff für ein Haus langfristig genutzt, bleibt dieses CO2 in ihm gespeichert. Je mehr Holz in einem Haus steckt, desto besser ist auch seine CO2-Bilanz und damit sein ökologischer Fußabdruck. Ein massives Holzhaus, zu dem der Blockhausbau zählt, speichert also aufgrund dessen, dass seine Außenwände zu 100 Prozent aus Holz bestehen, sehr viel CO2 und ist daher ökologisch besonders wertvoll.

Zur guten CO2-Bilanz trägt außerdem bei, dass Holz regional verfügbar ist und deswegen nicht über lange Strecken transportiert werden muss. Auch für seine Verarbeitung vom Baumstamm zum modernen, kammergetrockneten Bauholz, wird vergleichsweise wenig Energie benötigt.
Außerdem verfügt massives Holz gleichzeitig über gute Wärmedämmwerte und die Fähigkeit, Wärme zu speichern. So puffert es Temperaturschwankungen ab und sorgt für ein gleichmäßig angenehmes Raumklima. Die warme Oberfläche von Holz sorgt übrigens dafür, dass viele Menschen sich schon bei ein, zwei Grad niedrigeren Raumlufttemperaturen sehr wohlfühlen, was zu nennenswerten Energiekosten-Einsparungen führt.
„Die feuchteregulierende Eigenschaft der Massivholzwände führt dazu, dass unser Badspiegel nicht beschlägt – selbst wenn wir beide direkt hintereinander duschen.“
Steffen Köbler, Bauherr
Unbehandeltes Holz, wie das mit dem das Haus von Petra und Steffen gebaut wurde, wirkt feuchtigkeitsregulierend. Es nimmt überschüssige Luftfeuchtigkeit auf und gibt sie nach und nach wieder an die Raumluft ab. Das führt auch dazu, dass weniger Staub aufgewirbelt wird
– was vor allem Allergiker freuen dürfte. Holz hat sogar – wissenschaftlich erforscht – eine gesundheitsfördernde Wirkung: Studien der TU Graz konnten nachweisen, dass mit viel Massivholz ausgestattete Räume beruhigend auf das Herz-Kreislauf-System wirken.
Gesucht und gefunden: Holzbau pur
Vorteile, die auch Petra und Steffen Köbler überzeugten. „Wir haben uns sehr gut informiert, aber letztendlich bei unserem Hausbau auch viel aus dem Gefühl heraus entschieden“, erzählt der Blockhaus-Bauherr weiter. So ein Gefühl muss es auch gewesen sein, das ihn und seine Frau an einem schönen Sonntag nach Großerlach im Mainhardter Wald führte, wo der Blockhaus-Spezialist Rems-Murr Holzhaus ansässig ist. Auf das Familienunternehmen kamen die Köblers eher zufällig. „Wir hatten bereits von drei Herstellern Angebote für unser Haus eingeholt, als ich zufällig im Internet auf Rems-Murr Holzhaus gestoßen bin“, erzählt Steffen. Überzeugt hat ihn und seine Frau schließlich der direkte Kontakt mit dem Rems-Murr-Holzhaus-Geschäftsführer, Jürgen Rubasch. „Das ist ein echter Holzbauexperte und konnte uns wirklich alle unsere Fragen – und davon hatte ich viele – beantworten“, erzählt der Bauherr lachend.
Besonderheiten der Rems-Murr-Blockbauweise
Rems-Murr Holzhaus hat sich auf massiven Holzhausbau spezialisiert. Dazu zählen auch klassische Blockhäuser, die aus einzelnen Balken Schicht für Schicht zusammengefügt werden. Wichtig dafür, dass ein Blockhaus später dicht und möglichst setzungsarm ist, ist die Qualität des Holzes. Ausschließlich im Winter geschlagenes und kammergetrocknetes Holz kommt beim schwäbischen Hersteller zum Einsatz. 20 Zentimeter dick sind die massiven Blockhaus-Außenwände – und erfüllen auch ohne zusätzliche Dämmung die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes.



Eigenes Haus – selbst geplant
Wie ihr Blockhaus aussehen sollte, auch davon hatten die Köblers klare Vorstellungen und bereits konkrete Pläne für das schöne Hanggrundstück am Ende einer ruhigen Sackgasse ausgearbeitet. „Wir haben uns schon anderthalb Jahre vor unserem Hausbau sehr intensiv damit auseinandergesetzt, wie wir wohnen möchten und was für uns wichtig ist“, erklären die Köblers. Rems-Murr Holzhaus hat die Grundrissentwürfe der Köblers nur dort, wo es notwendig war auf die Besonderheiten der Blockbauweise optimiert. Die fertigen Grundrisse wurden dem Bauantrag inkl. der Statik, Energieausweis, usw. beigelegt. Bei der Fertigstellung des Bauantrages half den Köblers ein befreundeter Architekt.


Besonderheiten bei der Blockhausplanung
Auch ein traditionelles Blockhaus soll heutzutage modernen Wohnkomfort bieten und muss energetisch den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Wenn Blockhausbau auf moderne Haustechnik trifft, gibt es ein paar Besonderheiten, die auch Petra und Steffen beachten mussten. Das liegt daran, dass sich Blockhäuser in der ersten Zeit immer etwas setzen. „Uns wurde gesagt, wir müssen mit einer Setzung von 1,5 bis zwei Zentimetern pro Stockwerk rechnen“, erklärt der Bauherr. „Am Ende waren es zwar nicht so viel – aber man muss es eben berücksichtigen.“

Das führt dazu, dass einige Details am Haus blockhausspezifisch ausgeführt werden müssen. Zum Beispiel wurden über den dreifachverglasten Holz-Alu-Fenstern etwas höhere Setzungs-fugen belassen. Diese wurden mit Schafswolle ausgefüllt, die die Abdichtung übernahm und sich sehr gut komprimieren lässt und so eventuelle Setzungen aufnehmen kann. Beim Ausbau der Sanitärräume gab es auch einiges zu beachten: So sind die gefliesten Flächen im Bad auf von der Blockbohlenwand entkoppelten Vorwände aufgebracht. Diese sind an der Holzblock-wand mit einer sogenannten „Rutschleisten-Konstruktion“ befestigt, die das Setzen der Blockwand ermöglicht, ohne dass dies an den gefliesten Oberflächen im Badezimmer zu Schäden führte. Dieselbe Befestigungsart wurde auch für die Wasser- und Abwasserleitungen im Haus gewählt.
Warum „setzt“ sich ein Blockhaus?
Das Balkengefüge der horizontal aufeinander gefügten Balkenreihen eines echten Blockhauses wird durch sein Eigengewicht nachträglich verdichtet. Dadurch reduziert sich in der ersten Zeit die Wandhöhe. Zur Setzung trägt auch die Nachtrocknung der Balken bei. Holz hat die Eigenschaft, Feuchtigkeit aus der Umgebung aufzunehmen und auch wieder abzugeben. Beim Trocknen schwindet das Holz etwas, wenn es nass wird, dehnt es sich aus. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang, der übrigens auch zu dem guten Wohnraumklima im Blockhaus beiträgt, weil die Luftfeuchtigkeit hier automatisch im idealen Bereich liegt. Durch das Beheizen des Blockhauses, kann sich die Feuchtigkeit im Holz im ersten Winter reduzieren, sodass das Holz etwas schwindet. Pro Balken kann das zirka ein bis zwei Millimeter betragen. Pro Stockwerk muss man mit 1,5 bis zwei Zentimeter Setzung rechnen. Die sich hieraus ergebenden Höhenveränderungen müssen besonders bei stehenden Bauteilen wie Säulen, Tür- und Fensterrahmen, Steigleitungen, Schornsteine usw. beachtet werden. Nachjustierbare, flexible Befestigungen sind hier eine bewährte Lösung.
Die Setzungsrate eines Rems-Murr-Blockhauses liegt unter ein Prozent. Bei einer Geschosshöhe von 2,70 Metern bedeutet das zum Beispiel eine Setzung von zirka
2 Zentimetern. Erreicht wird dies durch wintergeschlagene Bäume, die anschließend zu kammergetrockneten und lamellierten Blockbohlen weiterverarbeitet werden.Jürgen Rubasch, Geschäftsführer, Rems-Murr Holzhaus
Blockhaus: Selbst aufgebaut
Den Keller, der die Basis ihres Hauses bildet, ließen die Köblers von einem örtlichen Bauunternehmen errichten. Im März 2021 war dann alles bereit für den Aufbau ihres Blockhauses.
Obwohl Rems-Murr Holzhaus auch seine Häuser schlüsselfertig anbietet, entschieden sich die Köblers dafür, selbst zu bauen: ein sogenanntes Bausatzhaus. Das heißt, die Köblers haben unter Anleitung eines Richtmeisters und mithilfe eines Facharbeiters von Rems-Murr Holzhaus ihr Haus tatsächlich selbst aufgebaut, Balken für Balken, Schicht für Schicht. „Das waren intensive dreieinhalb Wochen“, erinnern sich die Eheleute an die Zeit im Frühjahr 2021. Weitere Unterstützung bekamen sie von einem im Holzbau erfahrenen Bauhelfer, sowie von Sohn Luca und vielen Freunden, die immer wieder einen Urlaubstag opferten, um auf der Baustelle Hand anzulegen.




Zuerst wurde ein großer Autokran installiert, der die Balken für das Blockhaus der Köblers ablud, die bereits am ersten Tag auf drei Tiefladern angeliefert wurden. „Glücklicher Weise, hatten wir um die Baustelle herum ausreichend Platz, um das Baumaterial zu lagern und die Balken entsprechend der Reihenfolge, in der sie eingebaut werden sollten, zu sortieren“, erzählt Steffen Köbler. Dass auch die Tieflader, der Autokran und alle dabei mitgewirkten Mitarbeiter von Rems-Murr-Holzhaus kamen, entsprach voll und ganz Steffen Köbler Wunsch, mit keinem Subunternehmen bei der Montage zusammenarbeiten zu müssen wie dies ist bei den meisten Mitbewerbern von Rems-Murr Holzhaus der Fall gewesen wäre. „Mir war es sehr wichtig, dass beim Rohbau alles aus einer Hand kommt und wir nur einen Ansprechpartner haben“, Erklärt der Bauherr.
Der Richtmeister hat dann bei der Montage das Kommando übernommen. Mithilfe des Krans setzten die Köblers Balken für Balken aufeinander. Petra Köbler kümmerte sich darum an den Eckverkämmungen die Dichtbänder einzulegen. „Das war schon wirklich beeindruckend, das eigene Haus Balkenlage für Balkenlage wachsen zu sehen“, erinnert sich Steffen Köbler.
„Natürlich war die Bauzeit auch stressig. Dreieinhalb Wochen haben wir von morgens bis abends gearbeitet. Aber es war natürlich auch eine Menge Adrenalin im Spiel und es hat viel Spaß gemacht – nicht zuletzt weil wir tolle Unterstützung hatten.“
Steffen Köbler, Bauherr
Innenausbau – Geld gespart durch Zuarbeit
Auch beim Innenausbau haben die Köblers mitgearbeitet. So haben Steffen und Petra unter Anleitung eines Elektrikermeisters alle Kabel im Haus selbst verzogen. Die Aussparungen dafür waren in den Holzblockwänden ja bereits vorgesehen. Die Endinstallation hat aber, wie vorgeschrieben, der Fachmann vorgenommen. Den Einbau der Heizung und der Wasser-installation haben die Köblers den Profis überlassen und sind erst beim Finish wieder tätig geworden, zum Beispiel beim Einbau von Waschbecken, Dusche und WCs.



Moderne Haustechnik
Beheizt wird das Haus mithilfe einer modernen Wärmepumpe. Ihre Wärme verteilt sie über eine Fußbodenheizung an die Innenräume des Holzhauses. Einen Großteil des für ihren Betrieb nötigen Stroms, liefert die PV-Anlage auf dem Satteldach des Hauses. Sie ist auf beide Dachflächen verteilt, sodass morgens auf der Ost- und nachmittags auf der Westseite eigener Sonnenstrom geerntet werden kann. Überschüsse laden zunächst die Hausbatterie bevor sie gegen Einspeisevergütung ins Netz abgegeben werden.


Perspektivisch fühlt sich Steffen Köbler so auch gut aufgestellt, um irgendwann mal auch ein Elektroauto mit eigenem Strom zu laden – das will er aber erst angehen, wenn sein momentaner Verbrenner wirklich den Geist aufgibt.
Top-Energieeffizienzklasse A+
Das Heizen mit der Wärmepumpe funktioniert dann besonders effizient, wenn das Haus einen niedrigen Heizwärmebedarf hat. Dazu trägt zum einen die Dämmung der Haushülle bei zum anderen ihre Dichtigkeit. „Wir hatten auch Skeptiker im Bekanntenkreis, die gesagt haben, im Blockhaus da zieht es ja immer. Das können wir nicht bestätigen – bei uns ist alles dicht“, erzählen Petra und Steffen. „Wir haben in den vier Jahren, die wir jetzt hier wohnen keine Ecke, wo wir das Gefühl haben, hier zieht es.“ Bestätigt wurde das Gefühl der Bauherren von einem Blower-Door-Test, der erfolgreich durchgeführt wurde und die Luftdichtigkeit des köblerschen Blockhauses bestätigt hatte.
Die Kombination aus dichter, gut gedämmter Massivholz-Haushülle und moderner Heizungstechnik führte dazu, dass Petra und Steffen Köbler sich heute über sehr niedrige Energiekosten freuen können. Laut Energieausweis erreicht ihr Blockhaus die Effizienzklasse A+ und der Endenergiebedarf beläuft sich auf nur 22,9 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr.
Zuhause im Blockhaus
Petra und Steffen Köbler wohnen jetzt seit vier Jahren in ihrem selbst gebauten Blockhaus. Wer sie heute nach Ihrer Bau- und Wohnerfahrung fragt, erfährt in ihren Erzählungen die Begeisterung der beiden für ihr Massivholzhaus. „Viele unserer Besucher sind erstaunt, an was wir alles gedacht haben – gerade auch in Bezug auf unsere zukunftsgerichtete Grundrissplanung“, erzählt das Baupaar. Dazu gehört nicht nur, dass alle alltäglich wichtigen Wohnräume im Erdgeschoss angeordnet wurden sondern zum Beispiel auch alle Türen im Haus breit genug sind um mit Rollator oder Rollstuhl durchfahren zu werden. Auch die große, überdachte Terrasse die in die Nord-West-Ecke des Hauses eingeschoben ist, gehört als einfach und direkt vom Wohnbereich erreichbarer Freisitz zu einer vorausschauenden Planung.


Die Zufriedenheit mit ihrem neuen Zuhause liegt sicherlich auch an der guten Zusammenarbeit mit dem Haushersteller. „Die wirklich kurze Mängelliste haben die Mitarbeiter von Rems-Murr Holzhaus ohne Diskussion zügig abgearbeitet“, erinnert sich Steffen Köbler, der bis heute voll Lobes für seinen Baupartner ist: „Vom ersten Gespräch mit Herrn Rubasch, über die komplette Planung und Terminierung, die fachmännische Ausführung beim Aufbau und die Betreuung nach dem Rohbau, waren absolut top. Alles umgängliche Mitarbeiter mit einer riesengroßen Erfahrung und absolutem Fachwissen. Wir fühlten uns von Anfang bis zum Ende bestens aufgehoben. Wir würden uns genauso wieder für Rems-Murr-Holzhaus entscheiden.“ So überrascht es nicht, dass Petra und Steffen auch die Mitarbeiter von Rems-Murr Holzhaus, die sie bei der Planung und beim Bau unterstützt hatten, zu ihrer Einweihungsfeier, drei Jahre nach Einzug, einluden. „Die kamen zu sechst im Kleinbus anderthalb Stunden zu uns gefahren und haben sich richtig gefreut.“
„Wir sitzen oft im Garten und schauen das Haus an und es gefällt uns noch wie am ersten Tag. Weil wir beim Bau dieses Hauses selbst so viel mitgearbeitet haben, haben wir eine ganz andere emotionale Bindung zu diesem Haus.“
Petra Köbler, Bauherrin
Warum sie erst drei Jahre nach dem Einzug eine Einweihungsfeier machten? Für die Party sollte ihr Blockhaus in seiner vollen Schönheit erstrahlen – und dafür wollten sie auch einen würdigen Rahmen schaffen. Petra und Steffen haben auch die Arbeiten ums Haus zu 98 Prozent selber gemacht. Vom Verputzen des Kellers, über die Gartengestaltung bis hin zu den Pflasterarbeiten – und das hat eben noch etwas gedauert.
Das Ergebnis zeigt, dass sich die Mühe gelohnt hat. Das schicke Blockhaus präsentiert sich heute umrahmt von einem liebevoll gestalteten Garten. „Wir fühlen und so wohl – wir sind hier so richtig angekommen“, sind sich Petra und Steffen einig und fügen hinzu: „Wir haben gar keinen großen Drang mehr in Urlaub zu fahren. In den Westerwald fahren wir aber immer noch ab und zu zum Wandern.“