6 Jahre im Fertighaus: Die wichtigsten Learnings

Viele Bauherren stehen vor der Frage: Kann man ein Haus bei voller Kostentransparenz bauen? Und: Wie viel Individualität ist bei einem Fertighaus überhaupt möglich? Die Erfahrung von Sarah und Marvin Austinat zeigt, dass sich individuelles Wohnen und die Vorteile eines modernen Bauprozesses nicht ausschließen. Sie planten ihr Fingerhaus in nur drei Wochen und konnten dank des strukturierten Planungsprozesses und optimal geplanter Eigenleistung ihr Baubudget nicht nur halten, sondern sich sogar noch Extras gönnen. Das Ergebnis ist ein sehr stilvolles, individuell gestaltetes, attraktives Zuhause. Heute verraten sie, welche Entscheidungen sie jederzeit wieder treffen – und was sie beim nächsten Mal anders machen würden.

Am Rande eines Örtchens in  Nordrhein-Westfalen, mit Blick auf weite Felder, verbirgt sich hinter einer schlichten Putzfassade ein stilvoller Wohntraum mit großem Garten. Das Zuhause von Sarah und Marvin Austinat, ein modernes Holzfertighaus, das dank nachhaltiger Bauweise und moderner Haustechnik für minimale Heizkosten sorgt und der jungen Familie ein gemütliches und sehr persönlich gestaltetes Zuhause ist.

Sarahs und Marvins Weg in ihre eigenen vier Wände begann vor rund sechs Jahren mit der Erkenntnis: Dauerhaft zur Miete wohnen wollten sie nicht. Die Eltern des kleinen Kuno fingen an, sich auf dem Immobilienmarkt umzusehen. Selbst ein eigenes Haus neu zu bauen, kam ihnen anfangs gar nicht in den Sinn. Diese Idee reifte erst im Verlauf der Besichtigung von insgesamt 25 Gebrauchtimmobilien. Keine davon passte hundertprozentig: Entweder gefiel sie dem jungen Paar nicht, weil das Raumprogramm oder der Grundrisszuschnitt nicht stimmte oder weil das angebotene Haus schlichtweg zu teuer war. Ihren Traum vom eigenen Haus wollten die beiden aber trotzdem nicht aufgeben.

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Sarah und Marvin hatten ein klar definiertes Budget für ihren Haustraum und auch klare Vorstellungen, wie sie wohnen wollten. Die Art-Direktorin und der Creative Director träumten von einem Zuhause mit einem offenen und logisch aufgebautem Grundriss und einer harmonischen Gestaltung. Nach der erfolglosen Immobiliensuche kamen sie zu dem Ergebnis, dass nur ein Neubau ihnen die Möglichkeit eröffnen würde, bis ins Detail das passende Haus für ihre Familie und deren Bedürfnisse zu bauen.

Warum Planungssicherheit für Sarah und Marvin entscheidend war

Doch als „Baulaien“, wie sie sich selber bezeichnen, gab es bei dem jungen Paar auch viele Unsicherheiten. Deswegen war es beim Projekt Neubau das Wichtigste für Sarah und Marvin, einen Baupartner zu finden, der ihnen zum einen ihr Traumhaus nach ihren Wünschen bauen, ihnen aber gleichzeitig auch maximale Sicherheit bezüglich der Bauabläufe und -qualität sowie maximale Kostentransparenz und Schutz vor Baukostensteigerungen garantieren konnte.

Das neue Zuhause sollte dem Familienleben den perfekten Rahmen verleihen, den Alltag erleichtern und allen drei Familienmitgliedern ein gemütliches und stilvolles Umfeld bieten. Ein verlässlicher Baupartner, der ihr Haus nach ihren Vorstellungen und zu ihrem Budget sicher planen und bauen konnte, war Sarah und Marvin daher besonders wichtig. Foto: FingerHaus / Carolin Ludwig

Mit diesen anspruchsvollen Kriterien im Hinterkopf, stießen sie bei ihren Recherchen schnell auf die Anbieter von Holzfertighäusern, die ihren Bauherren genau das versprechen: Eine individuelle Planung, die dann in garantierter Qualität und mit klar definierter Ausstattung zu einem fest vereinbarten Preis erstellt wird. Das klang nach genau dem, was die beiden gesucht hatten. Um sich einen Marktüberblick zu verschaffen, besuchten sie verschiedene Musterhausparks, wo sie sich die Häuser unterschiedlichster Hersteller ansahen.

Ihr erstes Learning dort war: Hier bestätigte sich für Sarah und Marvin, dass ihr neues Zuhause ein Holzhaus sein sollte. „Für uns fühlt es sich wärmer an, in einem Holz- statt in einem Steinhaus zu leben“, sagt Sarah. Doch den passenden Holzfertighausanbieter zu finden, war nicht so einfach wie erhofft: beim einen stimmte der Preis nicht, beim anderen das Gefühl.

Auf ihren Baupartner Fingerhaus wurden sie schließlich über einen Freund aufmerksam. Der hatte ihnen eine Broschüre des hessischen Familienunternehmens gezeigt, die Sarahs und Marvins Neugierde weckte. Sie vereinbarten einen Termin für eine Werksbesichtigung und konnten sich in Frankenberg im Rahmen ihres ganz persönlichen Fingerhaus-Erlebnistags ein Bild von einer der modernsten Fertighauswerke Europas machen, sich in der Ausstattungswelt des Herstellers von der Qualität und Vielfalt für die individuelle Ausstattung ihres Hauses überzeugen und sich in den Musterhäusern, die direkt vor den Werkstoren stehen, Inspirationen für ihre Hausplanung einholen.

An diesem Tag, wurden Sarah und Marvin die eigentlichen Vorteile des Holzfertigbaus erst richtig klar: Gerade für Erstbauherren wie sie, die großen Wert auf maximale Planungssicherheit legen, bieten Fertighausanbieter wie Fingerhaus umfassende Servicekonzepte sowie standardisierte Planungs- und Bauprozesse, die Bauzeit und Kosten besser kalkulierbar machen als viele individuell organisierte Bauprojekte. „Das Preis-Leistungs-Verhältnis, der Look der Häuser und die Berücksichtigung unserer individuellen Wünsche – all das hat uns dann recht schnell überzeugt“, sagen beide.

Kostentransparenz: das überzeugte Sarah und Marvin

Es ist zwar eine Binsenweisheit, aber Geld ist beim Hausbau ein wirklich entscheidender Faktor. Deswegen ist es für Bauinteressenten sehr wichtig zunächst zu klären, was sie sich leisten können. Wichtig bei der Kalkulation ist die Höhe des Eigenkapitals. Je mehr Geld man als Bauinteressent auf der hohen Kante hat, desto weniger muss man sich von einem Baufinanzierer ausleihen und desto günstiger werden die Finanzierungskosten. Bevor man sich also in die Detailplanung stürzt, ist ein Kassensturz angesagt. Wichtig: Neben den reinen Baukosten für dein Haus, kommen in der Regel auch noch die für das Baugrundstück dazu, außerdem Kauf- und Baunebenkosten. Überschlagsmäßig setzen sich die Gesamtkosten für einen Hausbau etwa so zusammen:

Kostenblock Anteil an den Gesamtkosten
Grundstück inkl. Kaufnebenkosten 25–40 %
Hausbau 45–60 %
Baunebenkosten 10–15 %
Außenanlagen 5–10 %
Reserve 10–15 %

Die konkreten Kosten für einen Hausbau hängen natürlich von vielen, ganz individuellen Parametern ab: So variieren zum Beispiel die Grundstückspreise je nach Region ganz erheblich. Die Kosten für das Haus selbst werden von Parametern wie seiner Größe, ob es auf einer Bodenplatte oder auf einem Keller erstellt werden soll und welchen Standard man sich bei der Ausstattung gönnt, bestimmt. Das ist auch beim Bau eines Fertighauses nicht anders. Große Hersteller, wie Fingerhaus, bieten Bauherren allerdings den Vorteil, dass alle Leistungen aus einer Hand kommen und damit im Zuge einer fortschreitenden, individuellen Hausplanung auch sehr konkrete Preisangaben machen können. In diesem Fall sogar für die Bodenplatte oder den Keller, die übrigens nicht von vielen Hausherstellern angeboten werden und um die sich Bauherren dann separat kümmern müssen. Das merkst du in der Regel daran, wenn Hauspreise mit dem Vermerk „ab Oberkante Bodenplatte (OK BP)“ versehen werden.

„Uns war Transparenz sowohl bei den Kosten als auch bei der Realisierbarkeit unserer Wünsche von Anfang an sehr wichtig.“
Marvin Austinat, Bauherr

Baukostenschätzungen sind landläufig dafür berüchtigt, nicht eingehalten zu werden. Das gilt leider nicht nur für sehr große oder komplexe Bauvorhaben, sondern ist auch im Einfamilienhausbau durchaus nicht selten. Gründe dafür, gibt es viele. Die größten Budgetüberschreitungen entstehen meist nicht durch den Hauspreis selbst, sondern durch Positionen, die in frühen Kalkulationen vergessen oder zu niedrig angesetzt werden – insbesondere Erdarbeiten, Erschließung, Außenanlagen und Ausstattungs-Upgrades. Deshalb lohnt es sich, bereits vor Vertragsabschluss eine vollständige Kostenrechnung für das gesamte Bauvorhaben aufzustellen.

Sarah und Marvin wollten bei ihrem Hausbau unbedingt vermeiden, dass Nachträge oder versteckte Kosten zu Überschreitungen ihres Baubudgets führen. Deswegen überzeugte sie auch der sehr strukturierte Beratungs- und Planungsprozess bei Fingerhaus. Das gab ihnen die Sicherheit, wirklich alles im Blick zu haben, damit ihnen keine teuren Fehler aufgrund von Unwissenheit passieren.

Wie individuell lässt sich ein Fertighaus planen?

Nachdem sie mit etwas Glück ein schönes Baugrundstück am Ortsrand erwerben konnten, starteten sie im Sommer 2019 zusammen mit ihrem Berater bei Fingerhaus mit der konkreten Planung ihres Hauses.

„Das Haus soll zu uns und unseren Bedürfnissen passen und nicht zu ‚schachtelig‘ aufgebaut sein – quasi das ‚Haus vom Nikolaus‘“, erklärt Bauherr Marvin die Grundvorstellung, die er und seine Frau von ihrem zukünftigen Zuhause hatten. Eine gute Grundlage für ihre individuelle Planung fanden die beiden Kreativen im Hauskonzept Neo: Ein archetypisches Satteldachhaus, das durch eine klare Linienführung eine moderne Interpretation erfährt.

Jetzt könnte man denken, ein Fertighaus ist ein „Haus von der Stange“. Aber auch wenn Sarahs und Marvins Zuhause heute äußerlich einem „Neo“ ähnelt, im Detail, ist es eine individuelle Planung, die entsprechend der Vorstellungen des jungen Paares und der Gegebenheiten auf ihrem Grundstück perfekt abgestimmt wurde.

Knapp 74 Quadratmeter bietet das Erdgeschoss des Hauses, das entsprechend der Vorstellung von Sarah und Marvin so geplant wurde, dass „auf unnötige Türen, Umwege oder Nischen“ verzichtet wurde. Organisatorisch teilt sich die rechteckige Hausfläche in zwei L-förmige Bereiche. Über die Haustür gelangt man in den „Funktionsbereich“ mit großem Entree, das flankiert wird, von Garderobe, Gäste-WC und Speisekammer sowie dem gegenüberliegenden Hauswirtschaftsraum. Nach Süden, zu Terrasse und Garten hin öffnet sich der große Essbereich mit offener Küche, an dem übereck ein kleiner gemütlicher Wohnbereich angeschlossen ist. Grundriss: FingerHaus GmbH

Auf Grundlage des Neo-Konzepts entwickelten Sarah und Marvin in intensiver Zusammenarbeit mit ihrem Fingerhaus-Bauberater ihren individuell passenden Grundriss. Zentrum des Erdgeschosses ist die offene Küche mit großem Essplatz, die die gesamte Südseite auf dieser Ebene einnehmen. Große, bodentiefe Fenster Richtung Süden und Westen, bieten hier – gezielt platziert – wunderbare Ausblicke auf Terrasse und Garten und bringen viel Tageslicht ins Hausinnere. Den Wohnbereich verlagerten das Baupaar um die Ecke, sodass der große, offene Gemeinschaftsbereich ein „L“ bildet und im Wohnbereich eine intimere Atmosphäre entstand.

Richtung Straße und Garage liegen die ergänzenden Räume des Erdgeschosses. Das großzügige Entree wird von einem praktischen Gäste-WC ergänzt, das zwar nur zwei Quadratmeter groß ist aber vollkommen auf die Bedürfnisse der Familie ausgerichtet. „Wir wollten keine Dusche, da wir selten Übernachtungsgäste haben“, erklärt Sarah. Weil sie sich entschieden hatten ihr Haus auf einer Bodenplatte zu errichten, war das Thema Stauraum auf den Wohnebenen wichtig. Auch deswegen wird das WC von einer gut proportionierten Garderobe und einer Abstellkammer flankiert. Auch im gegenüber befindlichen Hauswirtschaftsraum bietet sich Platz für Dinge des täglichen Gebrauchs – außerdem ist hier die gesamte, moderne Haustechnik untergebracht.

Aber auch die harmonische Fassadengestaltung war dem Baupaar, das beruflich in der Werbebranche tätig ist, ein Herzensanliegen. Durch eine symmetrische Gestaltung der Giebelfassaden, verliehen sie ihrem kompakten neuen Zuhause eine sehr ausgewogene Anmutung. Die anthrazitgrauen Fenster bilden einen schönen Kontrast zur weißen Fassade. Die Farbe der Fensterrahmen zieht sich auch innen weiter durch. „So wirken sie wie Bilderrahmen“, erklärt die Hausherrin.

„Am liebsten hätten wir ja die ganze Wand verglast, aber das wäre mit den Möbeln einfach unpraktisch gewesen.“
Sarah Austinat, Bauherrin

Während sie gezielt Richtung privatem Garten sehr große Fensterformate wählten, die das Haus großzügig öffnen, präsentiert sich das Haus Austinat auf der Straßenseite und Richtung Osten, wo Sarah und Marvin zwischen ihrem und dem Nachbarhaus noch eine Garage setzten, recht geschlossen. Lediglich für relativ kleine Fenster, für Tageslicht und als Lüftungsmöglichkeit in WC, Speisekammer und Hauswirtschaftsraum, entschied sich das junge Paar hier.

Auch den Grundriss im Dachgeschoss planten Sarah und Marvin zusammen mit ihrem Fingerhaus-Fachberater ganz entsprechend ihrer Bedürfnisse. Über die filigrane Holztreppe mit Stahlwangen erreicht man hier einen kompakten Flur, von dem alle privaten Räume der Familie erschlossen werden.

Das Dachgeschoss bietet der Familie rund 69 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche. Neben den beiden gleich großen Kinderzimmern befindet sich hier das Elternschlafzimmer mit angeschlossener Ankleide. Das Familienbadezimmer mit Walk-in-Dusche und frei stehender Badewanne ist vom kompakt gehaltenen Flur aus erreichbar und erhält über ein großes Dachflächenfenster viel Tageslicht. Grundriss: FingerHaus GmbH

Linker Hand an der Treppe liegt das Familienbadezimmer: bewusst mit nur 10 Quadratmetern geplant, um mehr Raum für die restlichen Zimmer im Dachgeschoss zu haben. Dank der guten Raumproportionen konnten sich Sarah und Marvin hier ihren Traum von einer frei stehenden Badewanne direkt unter dem Dachfenster realisieren, sodass sie beim abendlichen Bad den Blick in den Sternenhimmel genießen können. Auch hier blieben die kreativen Bauherren bei ihrem Farbkonzept, von weißen Wänden, Holz und schwarzen Akzenten, zum Beispiel bei Toilette und Armaturen. Sarah Austinat meint zur Ausstattung augenzwinkernd: „Bei dieser Einrichtung lohnt sich unsere Entkalkungsanlage!“

Dem Badezimmer direkt gegenüber liegt das Schlafzimmer der jungen Eltern. Für mehr Platz und Gemütlichkeit ergänzten die Austinats diesen Raum durch eine praktische Ankleide – ein Herzenswunsch von Sarah – und entschieden sich, hier nicht mit bodentiefen Fenstern zu arbeiten. Das sorgt für mehr Privatsphäre, denn der Raum orientiert sich zur Straßenseite.

Für zusätzlichen Stauraum im Dachgeschoss sorgt der Spitzboden unter dem Satteldach. Hier können Sarah und Marvin die Dinge unterbringen, die sie nicht täglich brauchen.

Für den Fall, dass die Familie noch wächst, teilten Sarah und Marvin die Südseite des Dachgeschosses in zwei genau gleich große Zimmer. Sollte Söhnchen Kuno noch ein Geschwisterchen bekommen, soll es später unter den Geschwistern auf keinen Fall zu Streitereien kommt. Kuno freut sich in einem der beiden Zimmer über sein ganz persönliches, lichtdurchflutetes Spielparadies, einer kuscheligen Ecke zum Vorlesen. Das bodentiefe Fenster sorgt für Helligkeit und einen freien Blick auf das Feld hinter dem Haus, wo sich immer mal wieder ein Traktor entdecken lässt. Das zweite Zimmer wird im Moment als „Allzweckraum“ genutzt. „Das ist ganz schön praktisch“, sagt Sarah lächelnd, „denn so verschwindet alles, bei dem man gerade nicht weiß, wohin damit.“

Dank persönlicher Betreuung: Hausplanung in drei Wochen

Die vielen individuellen Details von Sarahs und Marvins Hausplanung zeigen: Es gibt Vieles an das zu denken ist. Umso erstaunlicher, dass die beiden, die sich selbst als „Bau-Laien“ bezeichneten nur drei Wochen benötigten, um zusammen mit ihrem Fingerhaus-Fachberater ihr ganzes Haus zu planen. „Unser Fachberater war zeitweise wie unser bester Freund“, so Bauherr Marvin. Und er fügt lachend hinzu: „Weil wir so viel miteinander telefoniert haben!“ Auch bei der Bemusterung in der Fingerhaus-Ideenwelt fühlten sich beide stets gut beraten. Besonders freuten sich die Austinats über die permanente Transparenz der Kosten. Das trug viel dazu bei, dass sich das junge Paar während dieser aufregenden Planungszeit bei Fingerhaus jederzeit gut aufgehoben gefühlt hat.

„Da wir die Endsumme immer im Blick hatten, hatten wir nie Angst, nachfinanzieren zu müssen und konnten uns sogar noch ein, zwei Extras gönnen.“
Sarah Austinat, Bauherrin

Die außergewöhnlich kurze – wenngleich intensive – Planungszeit von Sarah und Marvin wurde möglich, weil sie beim Fertighausbau mit Fingerhaus einen Baupartner gewählt hatten, der ihnen alle wichtigen Services aus einer Hand liefern konnte und das junge Paar dank eines optimal organisierten Ablaufes ihre Entscheidungen sicher treffen konnte. Aber auch, weil Sarah und Marvin sich bei vielen ihrer Wohnwünsche einig waren und sehr gut vorbereitet ins Planungsgespräch gingen. Auf der Grundlage dieser drei Planungswochen erstellten die Architekten von Fingerhaus die Bauantragsunterlagen, die das junge Paar nur noch bei ihrer zuständigen Baugenehmigungsbehörde einreichen mussten.

Und auch die Bauphase absolvierten Sarah und Marvin zusammen mit Fingerhaus in Rekordzeit: Nachdem sie ihre Baugenehmigung erhalten hatten wurde ihr Haus im Juni 2020 innerhalb von nur zwei Tagen montiert. Das Erstellen der wetterfesten Haushülle ging deswegen so schnell, weil alle Bauteile schon im Werk von Fingerhaus weitgehend vorgefertigt wurden. Nachdem sie per LKW pünktlich auf der Baustelle angeliefert wurden, mussten sie hier nur noch mithilfe eines Krans an ihren Bestimmungsort gehoben und stabil miteinander verbunden und das Dach gedeckt werden.

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Das Video gibt dir einen Einblick in einer der modernsten Fertighauswerke Europas. Dank des hohen Automatisierungsgrades, können die Bauteile in Holzrahmenbauweise besonders schnell, maßgenau und in garantierter Qualität hergestellt werden. Der hohe Digitalisierungsgrad ermöglicht es, jedes Bauteil nach den individuell geforderten Maße herzustellen und so ganz individuelle Architektur-Wünsche zu realisieren.

Eigenleistung: gut geplant, sicher gespart

Bis der Innenausbau vollständig und ihr Haus bezugsfertig war dauerte es aber noch vier Monate. Im Oktober 2020 konnten Marvin und Sarah endlich in ihr Traumhaus einziehen. Das ist einerseits etwas länger, als die üblichen zwölf Wochen, die man für den Innenausbau eines Hauses in dieser Größe durchschnittlich ansetzen muss – sehr schnell aber wenn man beachtet, dass Sarah und Marvin sich bei ihrem Effizienzhaus 40 für die Ausbaustufe „technikfertig“ entschieden hatten.

Das ist die mittlere von drei Ausbaustufen, die Fingerhaus allen jenen Bauherren zur Wahl stellt, die Eigenleistung erbringen möchten. Bei der Ausbaustufe „technikfertig“ müssen sich die Bauherren zum Beispiel selbst die Fugen der Innenwände verspachteln, sich selbst um die Fliesen und Sanitärobjekte in ihren Bädern kümmern und die Innentüren selbst einbauen. Nicht unmöglich, aber dennoch anspruchsvoll, weswegen der Haushersteller diese Ausbaustufe ausdrücklich nur Baufamilien empfiehlt, die sich selbst als „Heimwerker mit gutem handwerklichem Geschick“ einstufen. Sarah und Marvin bewerkstelligten viel in Eigenregie, aber auch mithilfe ihrer Familie und externer Unternehmen. Nicht zuletzt weil sie selber strichen, die Bäder gestalteten sowie die Schiebetüren an der Abstellkammer und Ankleide anbrachten, erhielt ihr Haus seine ganz individuelle und sehr stilvolle Note.

Wichtig: Unabhängig von der gewählten Ausbaustufe gehört unter anderem die persönliche Architektenplanung ebenso wie die Erstellung der Bauantragsunterlagen immer zu den Inklusiv-Leistungen.

Daten & Fakten zu Sarahs und Marvins Haus im Überblick

Bauweise Holzfertigbauweise, Holzrahmenkonstruktion in Großtafelbauweise
Effizienzhausklasse Effizienzhaus 40
Endenergiebedarf 16 kWh/m2a
Fassade Putz
Wohnfläche nach DIN 277 gesamt 142,77 m2
Außenmaße 10,95 m x 8,25 m
Dach 38 Grad geneigtes Satteldach mit 1,30 m hohem Kniestock
Dämmung Mineralwolle, U-Wert der Thermo+ Außenwand 0,12 W/m2K
Haustechnik Luft-Wasser-Wärmepumpe mit integrierter, kontrollierter Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Fußbodenheizung, Somfy io-Homecontrol inkl. elektrischen Funk-Rollladenantrieben mit Windsensor, Multimediapaket Homeway, Weichwasseranlage
Architektonische Extras bodentiefe Fenster, Garage, Dachflächenfenster, Eingangsüberdachung

Sarahs und Marvins Fazit – und was sie heute anders machen würden

Sarah und Marvin sind im Rückblick mehr als zufrieden mit ihrer Entscheidung, ein neues, ganz auf ihre Bedürfnisse maßgeplantes Zuhause gebaut zu haben. Die Planung und der Bau ihres Finger-Hauses, inklusive frei stehender Garage waren absolut reibungslos. Trotz ihrer „Turbo-Planung“, sind sie mit den meisten ihrer damals getroffenen Entscheidungen überglücklich. Das liegt sicherlich auch daran, dass viele grundlegende Qualitätsaspekte eines modernen und nachhaltigen Wohnhauses durch die Wahl ihres Baupartners bereits feststanden: Die nachhaltige, optimal gedämmte Holzbauweise zum Beispiel, die in Kombination mit der modernen Wärmepumpenheizung und einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung dafür sorgt, dass ihre Heizkosten minimal ausfallen. Ihre Grundrissplanung hat den Alltagstest bestanden.

Aber natürlich gibt es auch Details, die sie heute anders lösen würden. „Fenster sind elementar, da sollte man sich bei der Planung die nötige Zeit nehmen. Auch wenn wir superhappy sind – zwei, drei Dachfenster mehr wären schön“, resümiert Marvin und seine Frau ergänzt: „Ich kann noch ein Waschbecken im Hauswirtschaftsraum empfehlen, das vermisse ich manchmal …“ Aber bei der Frage, ob Fingerhaus der richtige Partner für das Projekt Eigenheim ist, müssen beide nicht lange nachdenken und antworten sofort mit einem einstimmigen „Ja!“.